en route

Im Augenblick – Oktober 2017

von Anna

Ihr Lieben, das ist für mich der spannendste “Im Augenblick” Beitrag bisher, denn:

der kleine Fuchs ist da!

Am 9. August erblickte unser Sonnenschein das Licht der Welt und stellt seitdem unsere Welt auf den Kopf, zaubert uns immer wieder ein stolzes Lächeln ins Gesicht und bestimmt nicht nur wann wir hier aufstehen… Kurz: hier ist jetzt alles anders und fühlt sich doch so an, als wäre es nie anders gewesen. “Das ist ganz normal, wenn ein Wunder einzieht.” 🙂

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nähen neue Bündchen an Babyhosen vom Flohmarkt, die zu weit sind für unser langes, schmales Kind
reparieren mal wieder Löcher in Shirts, Kater Sam ist halt ein bisschen eifersüchtig auf den kleinen Bruder, auch wenn wir unser Bestes geben ihm seine Streicheleinheiten zu geben. Ach, und gestern musste mein Verlobungsring “repariert” werden, nachdem Sam mit den Zähnen versucht hatte ihn von meinem Finger zu ziehen…
auftrennen möglicherweise die Kordel für ein Strickhöschen
stricken eine größere Pixie-Mütze – alle Mützen für den kleinen Mann, die ich gemacht hatte sind inzwischen zu klein oder haben nie gepasst. Mal abgesehen davon, dass er Mützen sowieso doof findet…
entwerfen Hochzeitseinladungen (“wenn es die letzten fünf Minuten nicht gäbe…”)
basteln besagte Einladungen
sammeln Ideen, was auf so eine Einladungskarte alles drauf muss
vorbereiten die standesamtliche Trauung. Muttermilch fürs Fläschen. Nichts.
malen Buchstaben auf Papier
lieben meine drei Männer – den großen, den kleinen und den “felligen”

 

kochen hoffentlich bald wieder geplanter und damit gesünder
backen Clafoutis mit Nektarinen schwebt mir für heute vor. Mal sehen was Baby davon hält mich in die Küche zu lassen.
mixen Kräuterblut oder Mama-Saft mit Kirschsaft und Cola. Klingt nach Schwangerschaftsgelüst? Die sollen ja in der Stillzeit auch normal sein 😉
essen Müsliriegel nachts um vier. Warum soll sich nur das Baby nachts den Bauch voll schlagen? Diese Mama hält es sonst nicht aus bis zum Frühstück…
trinken Stilltee von Weleda. Der hält, was er verspricht.

 

schreiben Einkaufszettel. Das ist das einzige, was ich momentan regelmäßig schreibe.
lesen also die Zeitung fasse ich nur an, um sie aus dem Briefkasten ins Haus zu befördern. Mehr Zeit hab ich dafür nicht. Was ich aber – nicht ganz freiwillig, sondern vom Impfkalender diktiert – lese ist “Impfen Pro und Kontra” und mit mehr Spaß “Oje, ich wachse”!
hören wundert sich noch jemand, dass hier schon Weihnachtsmusik läuft?
planen Baby und Planung in einem Satz. Wo ist der Fehler?
wegfahren mit dem Kinderwagen in die Stadt
Ich hoffe, ihr habt einen kleinen Einblick in unser neues Familienleben bekommen!

Liebste Grüße, Anna

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Lounge, Living room, en route

Gerade gelesen II/2017

von Anna

gerade gelesen 2017 modewaerts romane sachbuch

Wenn ich heute die “gerade” gelesenen Bücher vorstelle, dann reden wir von den Büchern, die ich in den vergangenen sechs Monaten gelesen hab. War jetzt also nicht alles “gerade eben” 😉 weil ich doch sehr mit mir, dem Herrn Botschafter und dem bald auftauchenden kleinen Pulsfuchs beschäftigt war…

Zoe Barnes Bumps!

Christin hatte mir zu Anfang meiner Schwangerschaft, als es gerade nicht so leicht war, ein Care-Paket geschickt mit Büchern und anderen schönen Dingen zur Ablenkung. Bumps! ist ein (nicht nur) Feel-Good-Roman über eine Abteilungsleiterin, die ungeplant schwanger wird, das Ende ihrer Beziehung verarbeiten muss und dazu noch befördert wird. Klar schafft sie das, klar geht das nicht ohne Schwierigkeiten ab. Liest sich bei Nieselregen unter der Kuscheldecke genauso gut wie am Strand!

Für Fans von: Shopaholic & Baby

William Sears Schlafen und wachen – Ein Elternbuch für Kindernächte

Wir hatten hier schon länger kein Sachbuch! Ich hatte meine Hebamme gefragt, welche Bücher ich lesen sollte und sie sagte:” Schlafen und wachen. (Und sonst nichts.)” Der Ratgeber des amerikanischen Kinderarztes, der Papa von sieben Kindern ist, bestärkt die Intuition der werdenden Eltern. Sei es das Neugeborene bei sich schlafen zu lassen, es bei jedem Weinen liebevoll zu betreuen oder voll und nach Babys Bedüfnissen zu stillen. Ich fühle ich mich durch die Lektüre darin bekräftigt Baby Pulsfuchs nach meinem (und Papas) Gefühl großzuziehen und nicht nach gutgemeinten Ratschlägen von anderen. Vieles was Dr. Sears beschreibt sollte zwar selbstverständlich sein, dennoch ist es immer wieder gut sich auch die Dinge, die wir intuitiv wissen, bewusst zu machen.

Für babyfreundliche Eltern

Solomonica de Winter Die Geschichte von Blue

Blue hat mich so beeindruckt, dass ich nach diesem Roman erst einmal eine mehrwöchige Lesepause eingelegt habe… (Ok, die fiel auch mit meinem aktionsreichen zweiten Schwangerschaftstrimester zusammen 😉 ) Die Geschichte von Blue ist auf den ersten Blick, die eines vernachlässigten Teenagers mit mehr als den üblichen Teenager-Sorgen. Ihr Vater wurde ermordet, sie flüchtet sich in eine Phantasie-Welt in der “Der Zauberer von Oz” eine tragende Rolle spielt. Auf den zweiten Blick ist alles anders. Doch bis dahin hat Blue uns klar gemacht, dass es nicht immer toll ist, eine blühende Phantasie zu haben.

Für Fans von: tiefgehenden, feinsinnigen, psychologisch ausgefeilten Geschichten

Johannes Hayers und Felic Achterwinter Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn

Wie, es ist noch zu früh für Erziehungsratgeber? Dieser hier ist äusserst amüsant, nicht immer ganz ernst gemeint und doch meine ich, dass viele der Tipps gut funktionieren (würden). Ich habe einen am Herrn Botschafter ausprobiert und obwohl mir das im Buch vorgeschlagene “Druckmittel” fehlte, hat ein Foto der Aktion doch seine Wirkung getan. Fazit: Was bei Männern funktioniert, sollte auch bei Kindern Wirkung zeigen 😉

Für Fans von: nicht ganz moralischen Beziehungs- und nicht ganz legalen Erziehungstricks

Julian Fellowes Belgravia

Ich gehe gern in die Buchhandlung um zu schauen, was es an neuen englischen Originalausgaben gibt. Bei dem Besuch als ich Belgravia kaufte, hatte ich mein Herz eigentlich schon an eine liebevoll gestaltete Ausgabe von Little Women verloren (natürlich keine Originalausgabe und eine Klassiker), dann war mir aber doch nach etwas Neuem. Darauf, dass Julian Fellowes mich tief in die Welt seiner Charaktere entführt ist seit Downton Abbey Verlass und Belgravia ist keine Ausnahme. So schön ich die aufwändige Ausstattung der Serie und ihre Opulenz finde, so gut gefällt mir, dass man im Buch so konzentriert auf “das Wesentliche” ist, nämlich die Geschichte, die Psyche der Charaktere und die Intrigen. Belgravia ist emotional relativ dunkel, doch völlig unerwartete und doch nie konstruiert wirkenden Wendungen geben Fünkchen von Hoffnung auf ein positives Ende. Ich gestehe, dass ich nach dem ersten Kapitel keinen blassen Schimmer hatte, worauf die Geschichte hinauslaufen würde: Pluspunkt!

Für Fans von: tja, was soll ich anderes sagen als Downton Abbey

Jojo Moyes Im Schatten das Licht

Schon 2009 geschrieben ist “Im Schatten das Licht” eines der älteren Werke von Jojo Moyes. Es ist schön, berührend und doch noch kein typischer Moyes, so ganz hat sie ihren Stil hier noch nicht gefunden, meine ich. Sarah wächst mitten in London bei ihrem Großvater, einem ehemaligen französischen Dressurreiter auf, der sie und ihr Pferd täglich mitten in der City trainiert bis er plötzlich schwer krank wird. Jojo Moyes hielt selbst als Jugendliche ein Pferd auf einem Großstadthof – definitiv ein Thema, von dem ich keine Ahnung hatte, doch springt der Funke nicht über. Während ich den Roman las musste ich daran denken, dass das Leben oft die spannendsten Geschichten schreibt, doch hier ist das trotz autobiographischer Elemente nicht geglückt. So kam mir die Eliteschule für Pferdedressur, obwohl real, irgendwie gedanklich zu weit weg vor. Für Pferdefans mag das anders sein.

Für Fans von: Romanen, die sich mit Nischenthemen befassen

Robert Seethaler Ein ganzes Leben

Ihr erinnert euch an “Die Wand”? Die habe ich im Sommer 2015 gelesen und hier verbloggt. Ich habe mich durch die Geschichte gequält und sie trotzdem geliebt (sagt ja auch keiner das Liebe einfach wäre). Hier ist die Geschichte ähnlich, aber keine Qual für den Leser. Und viel kürzer. (Spielt auch eine Rolle.) Es geht um das Leben eines Mannes, der als uneheliches Kind 1902 auf den Hof ins Tal kommt. Dank eines Beutels mit Münzen nimmt sein Onkel ihn auf: das Leben ist hart, doch es gibt auch Glücksmomente. Wie das auf das Wesentliche reduzierte Leben in den Bergen in der ersten Hälfte des vergangen Jahrhunderts, scheint mir auch die Sprache in “Ein ganzes Leben” daran angepasst: wahnsinnig stimmig!

Für Fans von: Die Wand

Aktuell lese ich: Julie von Kessel Altenstein

Garden, Studio

“Willst du meine Trauzeugin sein?” Ein Antrag, noch ein Antrag und keine Verlobungsstory

von Anna


Schon lange bevor aus dem Freund der Verlobte wurde, wusste ich wem ich im Falle eines Falles einen Antrag machen würde: Christin, um sie zu fragen, ob sie Trauzeugin werden mag. Aber wie stellt Frau das an? Einfach fragen um abzuklären, ob sie will, musste im Vorfeld sein, schließlich ist eine frischgebackene Mama schon genug eingespannt. Sie sagte ja und nun sollte auch ein besonderer Antrag her. Wie so oft half mir das Neuland, das wir Internet nennen. Die Two Wedding Sisters hatten die süße Idee die Frage per Girlande zu stellen, gespickt mit Fotos der Freundschaft zwischen Braut und Trauzeugin.


Da mir die Kombi aus Kupfer und Petrol so gefällt orderte ich Kupferfolie und petrolfarbenes Satinband, suchte unsere besten Fotos raus und druckte die Frage “Willst du meine Trauzeugin sein?” in einer festlichen Schriftart aus. Zusammen mit ein paar hübschen Beauty-Produkten in Himbeer ging das Paket dann auf die Reise.


Jetzt hole ich noch ein kleines bisschen aus: Ich bin verlobt! Nee, das muss heißen: WIR sind verlobt! Der Botschafter ist auf die Knie gegangen und hat mir die Frage aller Fragen gestellt! Das passierte schon letztes Jahr im August, aber seit ich schwanger bin, gebe noch weniger gern als sonst Dinge über mich preis. Daher keine Verlobungsstory und auch die lange Stille hier. Jetzt wisst ihr Bescheid und sporadisch wird es auf modewaerts weiter gehen 🙂

Alles Liebe, Anna

Studio

Baby-Kleidung selbst nähen mit Freebooks

von Anna

Was bin ich froh, dass wir nicht in Zeiten leben als werdende Mamas noch alles für ihr Baby selbst herstellen mussten! Umso schöner ist es die Möglichkeit zu haben, für den kleinen Neuankömmling Sachen selbst nähen und stricken zu können ohne den Druck, dass Baby nichts anzuziehen hat, wenn es nicht klappt 😉 Ich habe ein paar Freebie-Schnitte ausprobiert und wollte euch an meinen Ergebnissen teilhaben lassen und meine Erfahrungen teilen. Zur Passform kann ich dabei natürlich noch nichts sagen, weil unser kleiner Pulsfuchs ja – wenn weiter alles gut geht – erst im Sommer auf die Welt kommt.

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Gestern hab ich schon bei Instagram die Kuschelhose gezeigt, die ich bei dem Aprilwetter mal eben rausgehauen habe 😉 Ja, stimmt wirklich, der Schnitt von lybstes ist in wenigen Minuten zusammengenäht! Und in der Newborn-Größe auch völlig kostenlos zu ergattern. Ich finde die Anleitung für die Baby-Pumphose so super, dass ich bereits fünf Stück davon genäht habe. Wobei nähen fast übertrieben ist, weil ich sie mit meiner neuen Kettelmaschine zusammengeschustert habe. Zwei Schritte in einem, ihr wisst Bescheid. Das Beste: Die Neugeborenen-Pumphose ist zwar für die Größen 50 bis 62 gemacht, soll aber weiter mitwachsen, dann halt als kurze Hose! Wenn schon nicht für die Ewigkeit, so begleitet dieses superschöne, schnelle Teil unser Kleines also doch eine ganze Weile.

Da der Papa und ich große Frostbeulen sind und wir ja alle wissen, wie schnell unser einer über den Kopf auskühlt sind Mützen nicht nur für Baby Pulsfuchs ein echtes Highlight. Ich habe eine gestreifte Mütze (Streifen bei Mama und Kind – ein Muss 😉 ) auf dem Flohmarkt erworben und ich konnte bei H&M dieses Set mit der Erdbeermütze nicht hängen lassen, doch das hält mich natürlich nicht davon ab, noch mehr Mützen herzustellen.

füßschenhose yvar. käppchenrockers mamahoch2

Unser kleiner Fuchs wird auch das Käppchen-Rockers-Mützchen von Mamahoch2 rocken, da bin ich mir sicher. Für den Schnitt könnt ihr bezahlen, was ihr möchtet – oder auch nicht. Die Wendemütze ist easy peasy zu nähen und ich habe mich dank des Tutorials seit langer Zeit mal wieder ans einfassen gewagt. Auch das geht mit Kettelmaschine gefühlt viel einfacher (mit der Nähmaschine geht es mit Sicherheit genauso gut, aber ich hatte halt eine Phobie gegen die Friemelei entwickelt – zu unrecht). Wieder ein Schnitt der in kurzer Zeit zu realisieren ist. Einzig bei der von mir gewählten Größe bin ich noch unsicher: Ich bin von einem Kopfumfang von 47 bis 50 Zentimetern ausgegangen. Das wirkt jetzt groß, aber wenn es nicht von Anfang an passen sollte, rockt Pulsfüchschen das Käppchen eben im Herbst. Und es sagt ja niemand, dass ich nicht noch ein kleineres nähen könnte… Also Daumen hoch für diesen Schnitt!

Innen ist das Mützchen mit Fuchs-Jersey von Stoff & Stil ausgekleidet, von dem ich nur mutige 30 Zentimeter gekauft habe. Warum auch immer. Die habe ich jedenfalls bis zum letzten Rest genutzt. Aus dem Stoff ist auch eine Füßchenhose entstanden. Hosen oder Anzüge mit Füßen sind etwas was ich mir jeden Winter aufs Neue als Schlafanzug wünsche. Als es mal welche bei Primark gab, waren die mir natürlich zu klein, Engländerinnen gibts wohl nicht über 1,80 Meter? Da ich jetzt die Hose vom Strampler “Warme Füßchen” für Baby genäht habe, kann ich mich ja im Herbst mal an eine Version für mich (und den Papa?) setzen. Der Schnitt ist ein Freebook von Yva R. und wie die anderen vorgestellten Sachen super schnell und einfach zu nähen. Ich habe wohlgemerkt bisher nur die Hose genäht und (noch) nicht den Strampler. Da ich hier auch nur an der Kettelmaschine gearbeitet habe, waren die Rundungen der Füße ein bisschen kniffelig. Das würde ich beim nächsten Mal auf jeden Fall an der Nähmaschine machen. Das hat aber nichts mit dem Schnittmuster zu tun, das ist top und absolut empfehlenswert.

lybstes baby pumphose

Ich wollte noch eine Mütze ohne Bänder nähen und habe mich für den Schnitt von Coral & Co. entschieden, der da selbsterklärend Baby Hat Pattern heißt. Während das Original ein Bündchen aus dem Oberstoff hat, habe ich weiter mit meinem weichen Rippbündchen von Stoff und Stil gearbeitet. Nachdem ich nun gestern (ja, nachdem ich bereits seit 17! Jahren nähe) diesen Trick für faulen Bündchen gelernt habe, werde ich aber noch weiter mit dem Schnittmuster experimentieren. Der Schnitt ist einfach und schnell, auf den Punkt gebracht, nichts überflüssiges: ein simples schönes Babymützchen.

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Ein Sommerbaby braucht auch ein Sommerhöschen habe ich gedacht, als ich den Schnitt für das süße Rüschen-Höschen fand. Das Gratis-Schnittmuster kommt vom spanischen Creativa Atelier ist aber dank Bildertutorial einfach nachzunähen. Wenn man sich dei Fotos denn auch anschaut (Memo an mich selbst: nicht immer direkt anfangen…) Mit dem kleinen Pulli ist die Windelhose gerade auch mein Highlight in Babys noch nicht vorhandenem Kleiderschrank. Ich habe hier mit Elastikfaden gesmokt, den ich einfach mit leichter Spannung in die Unterfadenspule meiner Nähmaschine gewickelt habe. Dann habe ich die Spannung der Kapsel komplett gelockert und langsam genäht. Als die Naht fertig war, habe ich die Fäden angezogen und so den Smok-Effekt verstärkt. Das Ergebnis ist ok, bedarf aber noch etwas Feintunings…

Ok, wer meinen letzten Beitrag gelesen hat, weiß, dass der Pulli DIY ist. Wenn die Mütze also aus dem gleichen Garn strickt wurde ist sie, logisch, auch selbstgemacht. Den Pixie-Hut gibts bei Nanikaa mit einem französischen Tutorial, aber keine Angst, auch das erklärt sich selbst, oder? Ich habe mit der Dreier-Regel die Anzahl der Maschen veringert und mit einer 4er Nadel gestrickt um ein Neugeborenen-Mützchen zu bekommen. Wer mehr wissen, will schreibt mir einfach einen Kommentar… Dann habe ich noch Zeit meine Notizen zu suchen 😉

Das war es erst einmal für heute! War ja auch genug, oder? Ich bin mir sicher, es wird noch ein weiteres Round-up geben…

Schönen Sonntag und bis bald, Anna

en route

Im Augenblick – März 2017

von Anna

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nähen diesen “Organizer” und diverses von dieser Pinnwand
reparieren die Wände, an denen im Haus Waschbecken hingen und wir die Fliesen abgeschlagen haben
auftrennen ein Höschen (ich hatte wohl zu locker und mit zu großen Nadeln gestrickt)
stricken diese Hose und dann hab ich mir “mal eben” beim Stricken eine Anleitung für diesen Pulli überlegt
entwerfen Zukunftspläne

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basteln Einladungen für unsere Einweihungsparty
sammeln Jersey-Stoffe
vorbereiten die Anschaffung einer neuen Nähmaschine! Oder wird es doch eine Kettelmaschine?!?
malen ich hab da ein Paris-Malbuch in der Bahnhofsbuchhandlung gesehen, das wäre was…
lieben die kleine Maus, die in meinen Bauch wächst!!! 21. Woche jetzt!

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kochen je nach Schwangerschaftsgelüsten: meist eine Rotation aus Wraps mit Guacemole, Nudeln mit Tomatensauce, Bärlauchbratwürsten, neu im Repertoire: dieser Avocado-Eier-Salat (Hallo, überbleibende Ostereier!) und unser Liebling:
backen Lachs mit Kartoffelecken und wechselndem Gemüse, aktuell: grüne Bohnen
mixen Ipanemas = alkoholfreie Caipis
essen Chips mit Tzatziki auf dem Sofa…
trinken selbstverständlich kein Alkohol für dieses Mädchen, dafür trinke ich Wasser in ungeahnten Mengen

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schreiben ein Strickmuster
lesen Zeitung, Ratgeber über Schwangerschaft und Neugeborene und “Die Geschichte von Blue” von Solomonica de Winter
hören ganz viel Swing (bei Tchibo gab es letztes Jahr die CD “Gentleman of Swing”, die läuft hier rauf und runter…)
planen Zweisamkeit mit dem Liebsten bevor wir die Zeit zu dritt genießen werden
wegfahren nach Südfrankreich (wenn alles gut geht!)

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Schönes Wochenende euch allen!

Liebste Grüße, Anna

Studio

Baby-Quilt für Linus

von Anna

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Es ist schon wieder viel zu lange her, dass ich euch erzählt habe, was ich so werkele. Das hängt unter anderem damit zusammen, was hinter den Kulissen gerade vorgeht (hui, Spannung) andereseits aber auch mit meinem Glauben, dass manche Dinge nicht gepostet werden sollen, bevor die Zeit dafür reif ist. Heißt also, ich bin zu abergläubisch eine Babydecke hier zu zeigen bevor das Baby, dem sie gehören soll, sicher gelandet ist. Deshalb (nach der Babydecke für Shauna) hier und heute für euch, der Quilt für Linus.

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Ich habe versucht Stoffe in hellen Farben auszusuchen, die Tiere zeigen, die eine Bedeutung für den kleinen Mann haben werden. Da Linus Mama Christin vor Ewigkeiten  Katze Minoes adoptiert hat, war klar, dass ein Katzenstoff sein musste. Gefunden habe ich alle Stöffchen für die Babydecke online. Jetzt fragt mich nur nicht, ob es bei stoffe.de oder stoffundstil.de war… Beide Shops haben immer schöne Sachen und ich immer ewig lange Wunschlisten, was ich denn gern von dort noch haben will.

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Linus Mama und ich lieben Elefanten. Ich weiß, dass ein Elefant an der Wand in seinem Zimmer zu sehen sein wird und auch, dass es mindestens ein Elefantenkuscheltier im Haus gibt… Wie ihr seht habe ich den Patch beschriftet bevor ich wusste, wie der kleine Mann heißen würde und noch unter dem “Arbeitstitel” Baby Vek lief.

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Außerdem wird der Kleine mit einer deutschen Dogge namens Philou aufwachsen, die mit vielen Artgenossen durch den Hundeprint vertreten wird. Einen besonderen Ehrenplatz nimmt dabei Nora (hier als Flicken aufgenäht) ein, die leider viel zu früh in den Hundehimmel ging.

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Die Decke für Linus ist, wie auch die für Baby Shauna, lose an dem Tutorial von Rachel Denbow für A beautiful Mess angelehnt. Ich ordere meine Stoffe direkt in der Breite, die ich benutzen will, um möglichst wenig schneiden zu müssen. Bin halt bequem 😉 Das sind meist 20 oder 25 cm, was auch super für eine Babydecke funktioniert. Dabei kann der Quilt Dimensionen annehmen, die ihn aus der Kategorie Kuscheldecke in Richtung Spielteppich katapultieren. Gar nicht schlimm, oder? Und wer das doch schlimm findet, näht die Decke eben kleiner, nimmt eine dünne, weiche Füllwatte und schwupps wird daraus eine Kuscheldecke.

Schönen Sonntag! Alles Liebe, Anna

Lounge, Studio

Spread the love: Handmade Kultur Magazin

von Anna


Wie auch immer man zum Valentinstag steht, ein bisschen Liebe verteilen ist doch immer schön. In diesem Sinne präsentiere ich euch heute die Handmade Kultur Geschenkeausgabe von… schon ein bisschen her, die ich lieberweise umsonst zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Los geht’s. Schon der Titel ist… hach schön. Also so viele Handmade Produkte auf dem Cover zu zeigen ohne dass es überladen,messy oder unstimmig aussieht ist eine Kunst. Da hilft auf jeden Fall der schwarze Hintergrund – ich bin beim layouten immer ein Fan von “Weißraum”, in diesem Fall ist es halt “Schwarzraum”. Welche Projekte vom Titel machen gleich Lust loszulegen? Der Goldstern oben rechts und die Kapuzenmütze aus Spitze in der Mitte.

Auch das Editorial ist sympathisch. Ich bin ja jemand, der sich gern Monate im Voraus Gedanken und Listen macht, was wem zu welchem Anlass geschenkt werden könnte. Und in einem Jahr habe ich mich zu Weihnachten auch zu limitieren versucht und dem Geschenkeregen das Thema “was man in einer Buchhandlung kaufen kann” gegeben. Es gab also nicht nur, wenn auch viele, Bücher, sondern auch Kalender, Musik und Filme. War gut. Generell bin aber ein Fan von Selbstgemachtem (könnt ihr euch denken) und hab ich ja neulich schon erzählt. Dazu muss man natürlich früh genug starten…

Deshalb, und weil es auf modewaerts darum geht, konzentriere ich mich jetzt auf die DIYs im Heft. Leuchtstene für Weihnachten kann man auf jedem guten Markt kaufen oder beim Schweden mit den vier Buchstaben, ausgefallener und individueller wird es, wenn wir sie selber basteln. In der Handmade Kultur Geschenke hat es mir besonders die Variante mit Blattgold angetan wie ihr sie oben auf dem Cover seht: so edel. Aber auch eine Variante mit bunten Blüten kann ich mir super vorstellen.


Taschen gehen immer und Modell “Anni” ist da keine Ausnahme. Mir gefällt besonders das kastenförmige an ihr, damit erinnert sie mich an die Arzt- oder Hebammentaschen, die ich so toll finde. Auch der Schnappverschluss hat was nostalgisches, obwohl er hier aus einem modernem Reflektor ist. Schöne Idee.

Dann war da noch die Jacke. Die Jacke! Bitte Herzaugenemoji einfügen. Ich hab noch nie eine Jacke genäht. In meinem Ausbildungsbetrieb wurden in der Näherinlehre nur Unterteile produziert und allein hab ich mich zwar auch an Kleider und Tops gewagt, aber eben nie an eine Jacke. Das könnte sich mit diesem minimalistischen Modell doch glatt ändern. Schaut nur das tolle, blumig-bunte Innenfutter an! Hach, ich bin verliebt. Und die klare Linienführung! Die Teilungsnaht vorn, die an eine Prinzessnaht erinnert, ohne eine zu sein. Seufz. Übrigens eine Modell von und mit Material von stoffe.de. (Der Schnitt liegt dem Heft natürlich bei.)


Die Strickdecke von Seite 70 könnte ich mir durchaus auch für uns vorstellen. Gerade in Quadraten gestrickt ist sie ein schönes Projekt nicht nur für unterwegs und zwischendurch mit einem hohen Motivationsfaktor. Und da ich simple Strickmuster mag,  entspricht sie meiner Ästetik sehr.  Sehr.

Dann kommen wir – Gott sei es gedankt – nicht um die süßen Setzkästchen mit Winterszenen drin herum. Man kennt sie als Schneekugeln und von vielen Varianten mit Spielzeugautos unter Cloches, aber hier wird es auf die Niedlichkeitsspitze getrieben. Alte Schachteln, beispielsweise Zigarrenkisten, Schleich Tiere, Farbe, Kleber, Kunstschnee und Naturmaterialien und schon kann die Bastelei beginnen. Übrigens auch schön mit Kindern. Nochmal Herzaugen, bitte.

Dann hatte ich euch ja noch die Kapuzenmütze versprochen. Dabei fiel mir sofort der Rest Kunstfell ein, der hier noch herumliegt. Da hatte ich schon vor Jahren eine Mütze für Christin draus genäht und mit diesem Schnitt könnte ich noch eine für mich machen. Der Winter ist noch nicht vorbei… Puh, viele neue Nähprojekte, ne?

Das war mein Valentinstagsausflug in die Welt von Handmade Kultur. Ich hoffe, ihr habt ein paar Ideen gefunden und wollt jetzt wissen, wo ihr das Heft bekommt… und zwar hier.

Von mir sind auf handmadekultur.de der Lampenschirm aus Häkeldeckchen und die  Lichterdosen zu sehen.

Handmade Hurra!