Butterick Retro Sundress B5920

by Anna

butterick b5920 modewaerts

It has been over two years that I started making this dress! And finally this year I worked up the courage to handstitch button holes, so I could finish this pretty thing. I still have my fifty years old trusted sewing machine, that still only sews straight lines (and will never do anything else). And no back-up, no button-hole machine and a strange feeling when thinking about taking the dress to a tailor only to have button holes made… What does Anna do? Come up with a plan b.

diy dress sewing sundress butterick modewaerts

So handstitching it was. It went surprisingly well. I was quick and efficient and made no bigger booboos and was rewarded with topping up the pretty pink/white/grey dotted fabric with my vintage bubble buttons, which were saved for a special dress. As you can see the fabric does not flow easily, it doesn’t have a pretty drape. Trust me in choosing the wrong, ie too heavy fabric for about any dress.This cotton is pretty thick, it has some serious “stand”. So learn from me how not to do it and choose a fabric according to instructions! Which means “light to medium weight”!

b5920 retro butterick '51 modewaerts

As the title says this is Retro Butterick ’51. The pattern is called B5920 and it is labelled as easy, which I agree to. I chose the sleeveless version A. The trickiest part is the collar, but with a little experience and some trial and error this should work out fine for beginners as well. The bodice fits fine (I made a size 14 again as for the dress, my other Butterick creation), I would only suggest to sew the skirt on higher to the bodice. Might need to alter that as it feels strange on my waist (on the other hand the boyfriend doesn’t like the dress, so I wonder how often I will actually wear it… Have not ever worn it except during the photo shoot). I blame my heavy fabric for the stiffness in the waist area. It also causes the big butt, doesn’t it? It’s not me, cannot be.

retro 51 sleeveless sundress modewaerts

Construction was very easy from what I remember (yeah, it has been a while, I am not getting younger either…) I omitted the belt, though I would like to make one, now, looking at the pictures, and to add pockets to such a busy pattern felt awkward. So off they went. I really, really like to little modest collar and I am in love with the buttons, I mean, how can one not love little bubbles as buttons? To me this dress in that fabric is the perfect day dress around the house, running errands and working your pretty little dupa off, you 1950s housewife. That’s about how I feel in this dress. Which sounds bad – but is not. I randomly imagine myself living in the fifties of the last decade, being married to an open-minded fellow who is cool with my ideas and desire to be free (and weird) and raising four adorable children and pretty much staying home doing housework all day. It would not only be not bad, it would make me happy.

Anyway.

 

Bubble buttons.Five of them. True vintage love.

diy retro butterick b5920 modewaerts sun dress

Have a wonderful sunday! Love, Anna

15 Sommer-Sachen, nicht nur in Herford zu machen

Von Anna

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1. Beachclub

Früher habe ich da Café Lui’s als mein Wohnzimmer bezeichnet – obwohl ich gar nicht so häufig da war. Im Sommer ist der Aloha Beach Club mein Außen-Wohnzimmer und wie beim Lui’s wäre ich auch im Beach Club gern öfter.

2. draußen essen

Nichts ist sommerlicher für mich als draußen zu essen, sei es Frühstück, der Nachmittagskaffee oder das Mittagessen. Und abends nach dem Essen auf Balkon oder Terrasse zu bleiben bis lange nachdem die Sterne angefangen haben zu leuchten ist unbezahlbar.

3. Kurz Eis Bar

Eis ist das ultimative Sommer-Nahrungsmittel. Ich muss das wissen, denn ich habe mal eine Woche von Müsli und Capri-Eis gelebt. Wer es laktose-frei braucht oder vegan mag ist in der Kurz Eis Bar gut aufgehoben. Mein aktueller Favorit ist der vegane Erdbeerbecher.

4. schwimmen gehen

Hach, Wasser. Nicht nur als Fische-Geborene mein Element. Wenn ich unter freiem Himmerl schwimmen kann gehen die Happy-Hormone ganz schnell hoch. Und im geheizten Außenbecken ist es fast egal ob von oben ein paar Tropfen kommen oder ob die Sonne scheint.

5. Schneewittchen Café

Das wahrscheinlich gemütlichste und persönlichste Café in der Hansestadt. Seit wir Schneewittchen Céline und ihr kleines Eck-Café für uns entdeckt haben gehen wir nirgendwo anders mehr hin. Außer zu Kurz. Und in den Beach Club. Für Kuchen (und Muffins! und Waffeln!) geht es in jedem Fall immer zum Schneewittchen Café.

6. Fotoshooting draußen

Klar, sind auch Winterbilder schön, wer aber den Sommer mit seiner Blütenpracht und dem leichteren Lebensgefühl einfagen will, der sollte jetzt ein Fotoshooting draußen veranstalten. Am schönsten (und leichtesten zu knipsen) sind die Bilder am späten Nachmittag bis in den Abend hinein. Ich bin immer noch begeistert von unseren Fotos aus dem Maisfeld in den Niederlanden.

7. zum See fahren

Egal welcher See, oder auch nur eine flache Stelle am Fluß, Wasser in der freien Wildbahn ist eine sofortiges Entspannungsmittel. Da ist es fast egal, ob es es nur zum Füße hineinhalten reicht, wie hier an der Werre im letzten Sommer, oder ob man drin schwimmen kann wie in meinem geliebten Genfer See. Die Sonne scheint? Los geht’s ans Wasser!

te 2016

8. das Zuhause gemütlich machen

Manchmal regnet es ja auch im Sommer. In diesem Jahr eher mehr als weniger bisher. Da kann man auch die Wohnung gemütlich machen. Hier ein Regal umgestellt, dort eine neue Pflanze platziert und da hinten die Wand wird jetzt sommerlich türkis gestrichen. Und wenn der Himmel aufklart wird die Außenlichterkette gespannt. Und all das darf  ich bald in unserem Haus machen!!!

9. eine Sommerparty geben

Es fing an mit einer Einweihungsparty. Und seitdem geben meine Freunde in den Niederlanden jeden Sommer eine Party. Eine Tradition, die ich auch gern beginnen würde. Und losgehen wird’s – natürlich – mit einer Einweihungsfeier.

10. Sonne tanken

Hat schon jemand mit den Augen gerollt? Ist schon klar, der Sommer ist zum Sonne tanken da. Ordentlich eingecremt kommt jeder an genügend Vitamin D – für mich ganz wichtig um den immer viel zu lange dauernden Winter zu überstehen. Kann nicht bitte immer Sommer sein?

11. lesen

Die Sommer”aktivität” schlechthin. Und auch meine liebste Beschäftigung im Winter. Wenn ich schon nicht verreise kann so mein Kopf auf Wanderschaft gehen. Besonders schön auch in Kombination mit Punkt 10😉 Und einem überdimensionalen Sonnenhut und einer guten Sonnenbrille.

12. faulenzen

Mit einem guten Buch auf der Liege in der Sonne fläzen. Mehr brauch ich nicht um im Sommer glücklich zu sein. Zwischendurch ein Schläfchen, irgendwann ein Eis und gegen Abend darf es dann ein Cocktail sein. Bestenfalls ohne die Liege zu verlassen. Wer meinen Melonen-Margarita von Donnerstagabend sehen mag, der folge mir doch bei Instagram.

13. barfuß laufen

Pure bliss. Barfuß ist meine Love-Language oder so. Wenn es geht lauf ich barfuß. Auch schon mal aus der Stadt nach Hause, wenn der FlipFlop den Dienst quittiert hat. Barfuß laufen ist traumhaft. Eine tolle Massage, eine super Übung für die Sinne und überhaupt fühle ich mich dadurch buchstäblich geerdet.

14. Sommerkino

Wie gern würde ich mal in ein typisch amerikanisches Auto-Kino gehen. So lange die zu weit weg sind, ist mir aber auch jede andere Möglichkeit unter freiem Himmel Filme zu schauen recht. Open-Air-Kino auf dem Rathausplatz oder bei der Brauerei? Sagt mir wann, ich werde da sein. (Und gibt es dieses Jahr eigentlich Sommerkino in der Kirche?)

15. Picknick

Draußen essen ist toll (siehe Punkt 2). Auf der neuen Picknickdecke in freier Wildbahn essen ist noch toller. Wer noch keine hat, nähe sich schnellstens eine Picknickdecke und führe Punkt 7 aus. Da kann man dann auch Punkt 10 bis 13 durchführen sowie ein schönes Punkt 6 machen und vielleicht sogar Punkt 4 in die Tat umsetzen?

Was tut ihr am liebsten im Sommer? Ich freu mich auf eure Ideen! Alles Liebe, Anna

“Glam Lamb”-Strickjacke

von Anna

glam lamb cardigan grey

Lange erwartet, endlich auf dem Blog (und tatsächlich schon seit ein paar Monaten fertig): meine Version vom Glam Lamb Cardigan. Es ist eine schwere, warme Wolljacke geworden, die ich in meliertem Norwegia Vintage Garn gearbeitet habe. Auch wenn ich eine gefühlte Ewigkeit daran gestrickt habe, das Muster ist völlig simpel: rechte Maschen ohne Ende. Das machte die Arbeit am Cardigan auch eher zu einer Meditationsstunde. Und so mag ich stricken…

chunky knit cardigan

Wie im Post über den Glam Lamb Strickfortschritt geschrieben, liebe ich die i-Cord-Ränder. Und zwar alles daran: sie zu stricken, ihre Optik und auch wie sie sich anfühlen. Anfangs ist es etwas ungewohnt, den Rand so “umzuklappen” aber je mehr Reihen entstehen, desto einfacher wird es und desto schöner tritt auch der Effekt hervor.

back glam lamb cardi

Die Wolle ist von Gründl und heißt Norwegia Vintage. Es war im letzten Winter schwierig noch Restbestände zu bekommen, denn ich brauchte am Ende wesentlich mehr als die anfangs gekauften 10 Knäuel. Insgesamt habe ich fünf Knäuel nachgekauft. Da waren dann Ärmel bis zum Handgelenk drin und vom Rest noch eine Mütze für den Freund.

stephen west glam cardigan

Die Strickjacke nach dem Muster von Stephen West ist super-warm, schon beim stricken hatte ich das Gefühl ich hätte eine kuschelige Wolldecke auf dem Schoß. Durch ihre Vielseitigkeit beim Styling ist sie aber auch im Sommer eine tolle Option für kühle Abende. Mir gefällt sie  besonders gut, wenn meine Mama den Rückenteil als riesigen Schalkragen trägt. Damit finde ich den Cardigan auch richtig “glam” und festlich. 

stephen west glam lamb cardigan

Als totaler Fan von kraus-rechts gestricktem dickem Garn, bin ich auch ein totaler Fan dieser Jacke. Die Struktur kommt wunderschön heraus, das melierte Garn würde aber auch kleine Fehler verzeihen. Oder? Eigentlich kann bei kraus-rechts ja nicht so viel schief gehen. Eigentlich. 

shawl down cardigan

stephen west knit cardigan

Die Ärmel sind komplett eine rechts, eine links gestrickte Bündchen. Damit schmiegen sie sich schön an, bieten aber auch genug Elastizität für Lagenlooks. Im Nachhinein hätte ich den Ärmel nach unten hin verjüngen sollen, denn durch die Abschlussreihe steht er etwas auf. Meine Mutter scheint es aber nicht zu stören….

i-cord cardigan chunky

Wenn es wieder kühler wird hätte ich gern eine Decke aus dieser Wolle! Wenn ich jetzt anfange, schaffe ich es vielleicht sie im Herbst 2017 fertig zu haben…

Schönen Sonntag noch! Alles Liebe, Anna

PS: Das Kleid ist auch DIY, ein Burda-Modell, das ich Mama vor Jahren mal genäht hab.

 

Gerade gelesen 1/16

von Anna


Die Gestirne Eleanor Catton

Vor ein paar Wochen (oder sind es schon Monate?) habe ich bei Instagram ein Foto von meiner Ausgabe von Die Gestirne gepostet mit dem Vermerk, dass es bei mir dauert mit der Geschichte warm zu werden. Und dass sie mir immer mehr ans Herz wächst. Ums Herz geht’s im Buch zwar kaum, dafür um mein Traumland Neuseeland, den Goldrausch und eine Kriminalgeschichte. 100 Seiten lang werden wir erstmal eingeführt, die vielen Personen werden toll vorgestellt und charakterlich so gut entwickelt, dass man selten den Überblick verliert. Richtig spannend wird es zwar nie (sorry), dafür entfaltet die Geschichte im Mittelteil trotzdem einen großen Sog, weil immer mehr Details zu Tage kommen, die die Story verwirren und erhellen. Wer Geduld hat: lesen! Ein bisschen neidisch bin ich, dass die Autorin in meinem Alter schon so einen hochgelobten und prämierten Wälzer vorgelegt hat.

Für Fans von Miss Marple

rosie effect

Der RosieEffekt Graeme Simsion

Ach ja, ein Nachfolgewerk, das natürlich jeder lesen will, der wie ich Das Rosie-Projekt geliebt hat. Nur leider kommt auch dieser Nachfolger nicht an das Original heran. Macht aber nichts, denn ein spaßiger page-turner ist auch auch dieser Roman. Teilweise rollten sich mir aber auch die Fußnägel hoch angesichts der Fettnäpfchen, in die Don wieder springt. Diesmal geht’s um das Thema Babys. Selbstverständlich geht Don das höchst wissenschaftlich an, wie auch sonst. Jede Menge Fachliteratur, eine vom Prof selbst geleitete Studie zum Thema sowie viele Tränen und eine Beinahe-Trennung später, werden Rosie und Don dann doch wirklich Eltern. Wer hätte es gedacht?

Für Fans von Das Rosie-Projekt

sommer blaubeeren simses

Der Sommer der Blaubeeren Mary Simses

Und hier haben wir das erste Buch, das ich in 2016 gelesen hab. Ein echter feel good Roman, der perfekt in den tristen Januar passte und mich an die sommersonnige Küste von Maine transportierte. Eine Liebesgeschichte mit dem nötigen Drama, verbunden mit einer Oma-Enkelin-Story und einem Rezept für Blaubeermuffins. Dazu das Meer, das Hin und Her zwischen Verlobtem und neuer Bekanntschaft und ein Ausbruch aus dem Alltag und dem alten ich. Immer wieder schön, aber auch schon tausend Mal gelesen. Perfekt um auch mal aus der Hand gelegt zu werden und damit eine super Urlaubslektüre für alle, die nicht nur am Strand liegen wollen…

Für Fans von Nicholas Sparks

Melonen-Ananas-Picknickdecke

Von Anna

 

Wir haben ja so einige Decken im Haus: Kuscheldecke, klein und die große mit den Ärmeln, einen Quilt, eine warme Wolldecke und Bettdecken für Sommer, Winter und alles dazwischen. Was mir fehlte war eine Picknickdecke, nicht so eine 08/15 Decke aus dem Laden (wobei die wasserabweisende Seite ja schon praktisch ist) sondern eine selbstgestaltete, ganz individuelle. Das alles habe ich entschieden nachdem ich bei Idee die süßen Printstoffe mit Ananas, Melonen und kleinen Dreiecken entdeckt hatte. Dem spontanen Haben Wollen wurde nachgegeben. Die Idee was daraus zu machen sei, ließ dann auch nicht lange auf sich warten: et voilà mein zweiter Quilt nach Shaunas Babydecke ! Ich muss ja zugeben, dass ich weder Ananas noch Melonen super gern esse. Obwohl: Ich liebe Melonen in Form dieses Cocktails… Egal, trendig sind beide Früchte als Drucke und sehr sommerlich noch dazu. Da war der Schritt dann nicht mehr weit aus Fruchtdruckstoffen eine Picknickdecke zu machen. Und weil ich Elise Cripes Dreiecksquilts wie diesen so mag (ich sag jetzt nicht schon wieder “liebe” obwohl ich das tatsächlich tue) wurde es eine Decke mit Streifen aus Dreiecken. Logisch, ne?
Was ich auch noch liebe – und leider praktischerweise auch sammele – sind Vintage Bettbezüge. Daraus wurde schon mal ein Retro-Kleid und jetzt eben die Rückseite von meinen Quilt. Süß, oder? Und der totale Kontrast zur Vorderseite… Die Borte gefiel mit wegen den Pünktchen sehr gut, kommt mir im Nachhinein aber ein wenig dunkel vor. Zu spät fiel mir auf, dass ich sie ja einfach auf links hätte benutzen können…

Jetzt wollt ihr noch etwas über die Dreiecke wissen? Also ich hab ein bisschen hin und her überlegt und dann beschloßen, dass es das Wichtigste wäre, den Stoff optimal zu nutzen. Tataaa. Also wurde die Stofflänge, in diesem Fall die kürzere Seite in vier gleich hohe Streifen geteilt. Das war der Ausgangspunkt für meine Dreiecke. Anfangs wollte ich sie möglichst spitz haben, diese Reihen seht ihr ganz oben und unten am Quilt, dann gefiel es mir jedoch besser, mehr vom Muster zu sehen und ich hab meine Methode geändert. So viel zum Thema alles vorzubereiten und dann zu nähen…  Die Streifen sind dann unregelmäßig breit geworden, weil ich natürlich die Dreiecke auch mal schief aneinander genäht hab und die Reihen so unregelmäßig wurden. Passt mir aber perfekt in den Kram: unordentlich, unperfekt, ich. Begeistert war ich von der quilt as you go Technik, die mir neulich irgendwo mal über den Weg lief – fragt nicht wo, habs vergessen. Damit habe ich einfach die Stoffstreifen direkt auf die Basis aus Füllwatte und Rückseite genäht. Das geht schneller, weil man nicht erst das quilt top, also die Vorderseite zusammen näht und dann alles quiltet (zusammen steppt), es spart auch noch Garn. (Ja, ich bin auch ein Sparfuchs… und ich will schnell ein Ergebnis sehen, bin etwas  ungeduldig bei soetwas…)

Gibts noch Fragen?

Wann wird es endlich Sommer? wäre meine einzige.

Alles Liebe, Anna

 

Mein neues altes Sofa

von Anna

Ihr habt mein altes Sofa mit dem schönen Korbgeflecht an den Seiten hier schon hin und wieder gesehen. Ich liebe seine Form, die Beine und die Größe – nur der Bezug konnte nie mein Herz erobern. Deswegen durfte der Quilt in den Lieblingsfarben meist das Sofa zieren. Für die Optik war diese Variante top, praktisch dagegen weniger, da er nach das Sofa nach jedem Gebrauch zerwühlt war und neu geordnet werden wollte. Nicht optimal.
Doch die Lösung lag auf der Hand und war auch schon längst auf meiner digitalen Pinnwand gespeichert: neu beziehen. In einer der Lieblingsfarben. Funkelfaden hat’s vorgemacht und ich war begeistert. So begeistert, dass ich nicht nur den selben Stoff, sondern auch die gleiche Farbe gekauft habe. #copycat
Als der Winter unerträglich wurde, war die Motivation die Wohnung aufzuhübschen umso größer und so wurden flugs der strukturierte, dunkeltürkise Möbelstoff, eine Heftpistole und noch ein schöner Fleecestoff bei Stoff und Stil bestellt. Und weil der Stoff der Gartenstühle auch schon so dünn ist hab ich dann auch noch Outdoorstoff eingepackt. Zügig war das große Stoffpaket da, nur der Mut fehlte dem tollen Gewebe mit der großen Schneiderschere zu Leibe zu rücken. Eines Sonntags war es dann doch soweit – und in zwei Stunden war das Sofa neu bezogen. Bei mir komplett getackert, ohne Abnäher, nach dem Motto progress is better than perfection. Ich find es wunderschön. Perfekt unperfekt. Was sagt ihr dazu?
Die Polsterer und Schneider unter euch überspringen den folgenden Abschnitt mal besser…

Ich habe mich auch (wieder mal) wenig um Fadenlauf und konventionelle Herangehensweise geschert und einfach alle Polster “eingepackt” wie Päckchen und wie Briefe zugefaltet. Dabei ist das großer Polster unter 2 x 1,40 Meter versteckt, während die Rückenpolster mit 1 x 1,40 Meter bezogen werden konnten. Ich verrate euch noch was: So toll es ist, dieses wird nicht mehr lange das Hauptsofa sein… Große Pläne stehen ins Haus, hehe😉

Schönen Sonntag noch! Alles Liebe, Anna

Balkonpläne und Blumeninspiration von der Blumeninsel Mainau

von Hetty
Hortensie Mainau
Januar und Februar sind endlich vorbei und der Frühling schickt so langsam seine ersten Sonnenstrahlen ins Pays de Gex. Zeit also die Balkonplanung in Angriff zu nehmen.

Lilie Detail Mainau
Unsere Wohnung hat ganze zwei Balkone, einen kleinen nach Süd-Westen ausgerichtet und einen größeren mit Ausrichtung nach Nord-Westen. Beste Voraussetzungen für viel Sonne am Nachmittag. Die scheint aufgrund der relativ hohen Lage (ca. 500m über NN) und der südlichen Lage besonders intensiv.

Blume Mainau
Auf den kleinen Balkon kommen deswegen also Gemüse- und Obstpflanzen, die viel Sonne brauchen: Tomaten (so wie letztes Jahr), Paprika und Honigmelonen.

Gefiederte Blume Mainau
Auf den großen Balkom kommen Blumenkübel (der Pflanz :-D), eine Staudenwand an einer Europallette und Balkonkästen. Mein großer Traum ist allerdings eine Blumenwand aus Wicken (die blühen immer um meinen Geburtstag herum).

Lilie mit Biene
Inspirieren lasse ich mich dafür übrigens durch unseren Besuch auf der Blumeninsel Mainau letztes Jahr. Mal schauen wie viel ich mir abgucken kann🙂

Im Augenblick 1/16

von Anna

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nähen im letzten Monat ein Tutu für Karneval und drei simple riesige Kissenhüllen

reparieren alle Knöpfe angenäht und alle offenen Nähte geflickt

auftrennen den ersten selbstgestrickten Pulli um einen Rock daraus zu machen

stricken Stulpen sollen es werden

entwerfen neue Blogideen

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basteln diese großartigen Ostereier

sammeln Schlafstunden (ich bin ja für kollektiven Winterschlaf)

vorbereiten mich mental

malen mit den Kleinen auf der Arbeit

lieben die ersten Frühlingsblüten  und meine neu gestaltete Büroecke

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kochen uninspiriert – oder das Telefon kocht

backen nur für den fastenfreien Sonntag – heute gibt es einen Kühlschrankkuchen mit Butterkeksen, Himbeeren, Pfirsichen und Pudding

mixen eingießen vorgemixte Margaritas

essen keinen Zucker: Fastenzeit

trinken Sonntags Krügers Chai Latte in Sweet India – warum gibt’s den nicht in der Dose?

 

schreiben tausend Ideen in mein Get to work Book

lesen Die Gestirne von Eleanor Catton

hören ganz viel Swing

planen die nahe Zukunft

wegfahren gerade ist mir einkuscheln Zuhaus viel lieber

Schönen Sonntag euch allen!

Vorsätze für 2016

von Anna

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Seitdem ich Geburtstagsvorsätze und Pläne für das neue Jahr aufschreibe bin ich sehr viel besser darin geworden, diese auch umzusetzen. Einmal, weil ich Spaß daran habe meine to do Listen abzuhaken und andereseits weil das Öffentlich machen dieses Quentchen Druck erzeugt, dass ich brauche um etwas wirklich zu tun. Getreu dem Motto: Wenn es die letzen fünf Minuten nicht gäbe, hätte ich viele Sachen nie zu Ende gebracht. Oder angefangen. Oder festgestellt, dass ich das, was ich mir vorgenommen habe eigentlich gar nicht will. Aber das ist ein anderes Thema.

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12 Bücher lesen und so will ich meinen Fortschritt dokumentieren – und hier auf dem Blog natürlich auch

2 Blogspost pro Monat schreiben merkt ihr was? Es werden jedes Jahr weniger… Und merkt ihr noch was anderes? Für diesen Monat hab ich mein Ziel schon erreicht!

im Winter (besonders im Januar) positiv bleiben gehört zu den schwierigsten Vorsätzen

mehr Obst essen hilft beim gerade genannten Vorsatz

so oft Sport machen, wie möglich hilft auch beim positiv bleiben

auf der Pariser Ile Saint Louis übernachten wollte ich schon ewig und stelle ich mir so wahnsinnig romantisch vor (da gibts sogar preiswerte AirBnBs…)

in meiner Arbeit besser werden klingt vage, was daran liegt, das ich mir verschiedene Wege vorstellen kann mich in meinem Job weiterzubilden

eine gute Freundin in der Nähe finden und regelmäßig Kaffee trinken gehen (ja, das klingt erbärmlich/traurig aber ich bin mal so mutig und trage diesen Wunsch in die Welt)

spontaner sein in meinen Äußerungen und öfter mal Nein sagen

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Und was habt ihr so vor in 2016? Alles Liebe, Anna

 

 

 

 

 

 

Recently read 10/15: Marie Kondo

by Anna

  
Marie Kondo: The life-changing magic of tidying up

I have one problem with the KonMari method: I am supposed to gather all my items of one catgorie in the same spot before I start deciding which spark joy. This seems problematic behause I have stuff at my parents, in my basement and all around the apartment. Best example are clothes. I have my bins with seasonal wear stored away, I have bags with clothes to stell at the next flea market, I have stuff I want to alter, half-finished garments around the sewing machine yada yada ya.

If I can work up the motivation to collect all these things in one place I will be more than ready to declutter for real. Why? Because what Marie Kondo says makes sense. Only keep what sparks joy. And I know what she means, certain items just make me tingle, give me a warm feeling and produce a smile on my face. And a lot of the stuff I own just doesn’t do that. Since I am already experimenting with capsule wardrobes the KonMari method only feels like the next step. I am inspired. I am just not sure if I want to organize my underwear the way Marie does…