Anna, Office

40 days and 40 nights – Abschlussbericht Fasten

Fastenabschluss mit Primel
Fastenabschluss mit Primel

Es ist geschafft, vorbei, Ende. Aber ich will gar nicht aufhören! Das bedeutet wohl, dass sich meine Denkweise verändert hat, Gehirnwäsche light und selbst bestellt. Und ich bin glücklich mit dem Ergebnis! Auch wenn es am Anfang schwer war zu verzichten, mit der Zeit ging es immer besser und besser. Am Anfang war ich sehr streng mit mir, vielleicht war es auch deshalb so schwer. Zu zwei Gelegenheiten habe ich mein Fasten brechen müssen gebrochen. Eins war die Vase, das andere ein wunderschönes Sommerkleid, das einfach meinen Namen rief. Viel Geld habe ich dafür nicht in die Hand genommen und ich will ja nicht päpstlicher sein als der Papst. (Passt der Spruch überhaupt noch?) Dennoch ist das Ergebnis auf dem Kontoauszug zufriedenstellend.

Und ich habe noch mehr Zufriedenheit gewonnen. Ich habe mich entschloßen, den Weg zu gehen, den ich gehen möchte und mich nicht mehr zu verbiegen. Es geht weiter modewaerts. Hetty hat mir dazu eine wunderschöne Geburtstagskarte geschenkt. Mit einem weisen Spruch vorne und einer ebenso weisen und herzlichen Widmung hinten. Was sie mir persönlich schreibt bleibt unter uns, vorn steht jedenfalls drauf:

“Im Leben gibt es keine Landkarte, die Dir den Weg weist,
Kein Schild, das Dir Auskunft gibt, keine Garantie,
Dass Du Dein Ziel tatsächlich findest und erreichst.
Es gibt nur die Stimme deines Herzens, die Dich führt.”

Ich folge nun endlich meinem Herzen. Und ich faste weiter. Worauf ich nächstes Jahr verzichten werde steht auch schon fest: Ich will 40 Tage vegan leben. Auf diese Herausforderung freue ich mich schon jetzt. Falls also vegane Rezepte hier auftauchen: ich übe.

Kurioses zum Fasten hat mir heute meine liebste Sarah berichtet. In Irland, wo sie lebt, unterbricht man das Fasten traditionell am 17. März, dem Tag des heiligen Patrick. Hätte ich das mal früher gewusst… Sarah hat übrigens auf Koffein verzichtet: 40 Tage und Nächte keinen Kaffee, keine Energy-Drinks und keinen schwarzen Tee. Besonders bewundernswert, da sie im Schichtdienst arbeitet. Traditioneller gingen meine liebe (Verzicht auf Fleisch) und Hetty das Fasten an. Meine Co-Bloggerin verzichtete auf Süßigkeiten. Mit diesen Ideen verabschiede ich mich nun von der Fastenzeit und meinen Berichten darüber. Bye bye lent, welcome spring!

© Anna für modewaerts.de

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