en route, Studio

Melonen-Ananas-Picknickdecke

Von Anna

 

Picknickdecke aus Dreiecken

Wir haben ja so einige Decken im Haus: Kuscheldecke, klein und die große mit den Ärmeln, einen Quilt, eine warme Wolldecke und Bettdecken für Sommer, Winter und alles dazwischen. Was mir fehlte war eine Picknickdecke, nicht so eine 08/15 Decke aus dem Laden (wobei die wasserabweisende Seite ja schon praktisch ist) sondern eine selbstgestaltete, ganz individuelle. Das alles habe ich entschieden nachdem ich bei Idee die süßen Printstoffe mit Ananas, Melonen und kleinen Dreiecken entdeckt hatte. Dem spontanen Haben Wollen wurde nachgegeben. Die Idee was daraus zu machen sei, ließ dann auch nicht lange auf sich warten: et voilà mein zweiter Quilt nach Shaunas Babydecke ! Ich muss ja zugeben, dass ich weder Ananas noch Melonen super gern esse. Obwohl: Ich liebe Melonen in Form dieses Cocktails… Egal, trendig sind beide Früchte als Drucke und sehr sommerlich noch dazu. Da war der Schritt dann nicht mehr weit aus Fruchtdruckstoffen eine Picknickdecke zu machen. Und weil ich Elise Cripes Dreiecksquilts wie diesen so mag (ich sag jetzt nicht schon wieder “liebe” obwohl ich das tatsächlich tue) wurde es eine Decke mit Streifen aus Dreiecken. Logisch, ne?
Was ich auch noch liebe – und leider praktischerweise auch sammele – sind Vintage Bettbezüge. Daraus wurde schon mal ein Retro-Kleid und jetzt eben die Rückseite von meinen Quilt. Süß, oder? Und der totale Kontrast zur Vorderseite… Die Borte gefiel mit wegen den Pünktchen sehr gut, kommt mir im Nachhinein aber ein wenig dunkel vor. Zu spät fiel mir auf, dass ich sie ja einfach auf links hätte benutzen können…

Jetzt wollt ihr noch etwas über die Dreiecke wissen? Also ich hab ein bisschen hin und her überlegt und dann beschloßen, dass es das Wichtigste wäre, den Stoff optimal zu nutzen. Tataaa. Also wurde die Stofflänge, in diesem Fall die kürzere Seite in vier gleich hohe Streifen geteilt. Das war der Ausgangspunkt für meine Dreiecke. Anfangs wollte ich sie möglichst spitz haben, diese Reihen seht ihr ganz oben und unten am Quilt, dann gefiel es mir jedoch besser, mehr vom Muster zu sehen und ich hab meine Methode geändert. So viel zum Thema alles vorzubereiten und dann zu nähen…  Die Streifen sind dann unregelmäßig breit geworden, weil ich natürlich die Dreiecke auch mal schief aneinander genäht hab und die Reihen so unregelmäßig wurden. Passt mir aber perfekt in den Kram: unordentlich, unperfekt, ich. Begeistert war ich von der quilt as you go Technik, die mir neulich irgendwo mal über den Weg lief – fragt nicht wo, habs vergessen. Damit habe ich einfach die Stoffstreifen direkt auf die Basis aus Füllwatte und Rückseite genäht. Das geht schneller, weil man nicht erst das quilt top, also die Vorderseite zusammen näht und dann alles quiltet (zusammen steppt), es spart auch noch Garn. (Ja, ich bin auch ein Sparfuchs… und ich will schnell ein Ergebnis sehen, bin etwas  ungeduldig bei soetwas…)

Gibts noch Fragen?

Wann wird es endlich Sommer? wäre meine einzige.

Alles Liebe, Anna

 

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