Kitchen, Living room, Lounge, Office, Spa, Studio

Little Britain House aka die Botschaft

Von Anna


Jetzt wohnen wir schon fast fünf Monate in unserem Haus und endlich komme ich dazu euch ein bisschen mehr über unser Little Britain zu erzählen. Erstmal: es ist alles andere als klein mit 185 qm. Die Siedlung sieht aber eins A so aus, wie die Straßen in vielen britischen Siedlungen, daher unser kleines Britannien. Man könnte sagen außen einheitlich – innen wird es bei uns langsam immer individueller.


Was bisher passierte…

Bevor wir einzogen haben wir uns am meisten bemüht das Schlafzimmer und die Ankleide fertig zu bekommen um wenigsten einen Rückzugsort zu haben, der nicht nach Baustelle aussieht. Das hat auch gut geklappt. In beiden Zimmern wurden die Waschbecken (warum haben die Briten überall Waschbecken nur auf dem WC nicht?!) abgenommen, die Rohre gestutzt und die Fliesen übergeputzt. Das Putzen hab ich gemacht, nur für den Fall, dass ihr jemals vorbeischaut und das unordentlich findet: ich hab noch geübt. Die Wände und die Decke haben einen neuen weißen Anstrich bekommen und wir haben Laminat verlegt. Damit waren beide Zimmer für den EInzug bereit.

Wir haben ein Bad bekommen! Zwei Monate lang hatten wir zwar eine Toilette im Keller, die Möglichkeit uns in der Küche (oder auch im Keller) die Zähne zu putzen, aber keine Dusche! Im Sommer geht das aber alles, für ganz schlimme Baustellendreck-Fälle gab es den Gartenschlauch sonst wurde bei den Eltern geduscht. Ende September konnten wir dann endlich unsere eigene Dusche und unser ganzes Bad im Erdgeschoß in Betrieb nehmen.

 


Im Esszimmer wollten wir gern eine helle Backsteinoptik. Da unser Untergrund das nicht hergab und wir Riemchen als sehr schlecht abstaubbar hielten, haben wir uns für Tapete entschieden. Ich muss dazu sagen, dass ich kein Tapetenfan bin. Raufaser sei Dank. Aber die Vliestapete bringt den Effekt, den wir uns gewünscht haben, war in drei Stunden angebracht und würde restlos wieder abgehen, wenn wir uns irgendwann an ihr sattgesehen haben. Falls das je passieren sollte.

Außerdem wollte ich einen großen Kaktus. Und wenn ich groß sage, dann meine ich größer als ich. Es gab ein paar gute Angebote den Sommer über bei ebay Kleinanzeigen, zugeschlagen habe ich aber erst Ende September, als dieses Prachtexemplar (ungefähr 2,20 m) für nur 20 Euro eingestellt wurde. Wir sind eine halbe Stunde gefahren um ihn abzuholen und haben ihn tatsächlich auf dem Beifahrersitz heile nach Hause geholt. Oben sieht man ihn vor der weißen Wand, die unten zur Backsteinwand geworden ist.


Kleine Hinweise auf Weihnachten habe ich schon Mitte November verteilt und für Instagram den hashtag #botschaftsweihnacht für uns kreiiert… Und einen Bilderrahmen für das übergroße Venedig-Poster gebaut haben wir auch.


Ihr wundert euch jetzt vielleicht, warum ich von Botschaft spreche schreibe…

Während ich von Anfang an vom Little Britain House gesprochen habe, kam der Freund irgendwann auf die Idee, dass wir die Eilshauser Botschaft in Herford wären. (Er ist Eilshausen born and raised) Logischerweise wäre er dann der Botschafter (ich die Generalsekretärin) und wir bräuchten eine Eilshauser Fahne für den noch aufzustellenden Fahnenmast. Die Flagge ist schon mal so semi-vorbestellt und das Haus wird im alltäglichen Sprachgebauch inzwischen meist die Botschaft genannt. Wer also hier mal auf dem Festnetz anruft und mit den Worten “Eilshauser Botschaft zu Herford” begrüßt wird – ihr wisst Bescheid. 😉

Das waren ein paar Mini-Einblicke ins unser Haus. Des Weiteren ist zu berichten, dass die ersten Lebensbäume im Garten gefallen sind, das Bad im Obergeschoss noch immer im Rohbauzustand ist, der Flur work-in-progress ist, wir eine neue Heizungsanlage bekommen haben (ja, im November) und der Weihnachtsbaum steht!

Einen schönen vierten Advent euch allen!

Kitchen

Vegane Marmor-Tütenkuchen mit dekadentem Nuss-Nougat-Topping

von Anna

 Die längste Zeit seitdem ich laktosefrei bin sein soll, habe ich nicht gewusst, dass ich eine Alternative zu Nutella suche. Bis ich sie fand. Und ist das nicht mit den besten Dingen im Leben immer so? Man weiß erst was man suchte, wenn man es findet? In diesem Fall wurde ich bei dm fündig. Da stand nämlich plötzlich neben der laktosefreien Zartbitter-Creme der vegane Nuss-Nougat-Aufstrich. Das erste Glas wurde ungefähr innerhalb eines Nachmittags verspeist. Volltreffer in Geschmack, Konsistenz und auch im Preis. Was kann damit noch tun außer löffeln und aufs Brötchen streichen? Tütenkuchen aka Muffins einkleistern, yum!  Vegane Marmor Muffins

ergibt circa 16 Stück

250 g Zucker

250 ml Öl

1 Vanillezucker

1 Backpulver

125 bis 150 ml Haferdrink

500 g Dinkelmehl

Für den Kakao-Teig

2 Esslöffel Kakao

3 Esslöffel Schokolikör

Frosting

vegane Nuss-Nougat Creme von dm

Ofen auf 200° C vorheizen und die Muffinförmchen auf einem Blech anordnen. Die oberen Zutaten für die Muffins verrühren und ein Drittel des Teiges in eine weitere Schüsselumfüllen. Zur kleineren Teigmenge Kakaopulver und Schokolikör (oder Rum) zugeben. Ich habe mit Choco-Schwips von my choc, einer kleinen Manufaktur in Boltenhagen, gearbeitet. Den Boden der Muffinformen mit hellem Teig bedecken, dann einen Löffel Schokoteig zugeben, wieder etwas hellen Teig und wenn ihr habt noch mehr dunklen Teig einfüllen. Mit einem Holzstäbchen einmal “durchwirbeln” und dann in den Ofen. Temperatur auf 175°C runterdrehen und 20 bis 25 Minuten backen.

Wenn beim Stäbchen-Test der Stab sauber aus dem Tütenkuchen kommt, dürfen die Marmor-Muffins aus dem Ofen. Auskühlen lassen und dann mit circa einem Teelöffel Nuss-Nougat bestreichen. Yum!

 Und was gibt es bei euch als Sonntags-Süß?

Kitchen

Veganer Pumpkin Pie Fudge – Ein Träumchen

von Hetty

Fudge Pumpkin vegan

Manchmal liebe ich ja den Herbst noch mehr als den Sommer. Dieser Sommer war im Pays de Gex einfach nur eins: Wahnsinnig heiß. Da ist mir so jede Lust auf irgendetwas schweres Süßes vergangen. Fudge Vegan Pumpkin Pie

Doch jetzt ist das anders. Die Temperaturen sind wieder angenehm, wenn die Herbstsonne scheint ist unser Apartment den ganzen Nachmittag von Sonne durchflutet und auf dem Balkon kann man endlich die kühle frische Luft genießen. Da ist auch wieder was Süßes drin.

Fudge von veganem Pumpkin Pie

Bei solchen Voraussetzungen kann das ja nur was mit Kürbis sein. Hatte ich schonmal erwähnt, dass ich Kürbis lieeeeebe….? Ganz groß ist da dieser tolle Pumpkin Pie Fudge. Mit Kürbis und Datteln und Erdnussbutter und Pumpkin Spice. Läuft das Wasser schon im Mund zusammen? Mit insgesamt nur 5 Zutaten und ohne Backen ist er auch noch super zu machen und hält sich lange, da tiefgekühlt. Was soll ich anderes sagen als: Ein Träumchen.

Kübiskuchen Fudge vegan

Das Rezept ist größtenteils von hier übernommen, die Mengenangaben hab ich allerdings für uns Europäer angepasst.

Veganer Pumpkin Pie Fudge
1 kleiner – mittelgroßer Hokkaido Kürbis
3 EL cremige Erdnussbutter
300g Dattelpaste (schon geschredderte Datteln, ne ganz klebrige Masse)
2EL Kokosnussöl
1 ½ TL Pumpkin Spice

Kürbis Datteln Fudge

Den Kürbis waschen, dann halbieren und die Kerne und Strünke entfernen. In kleine Würfel schneiden. Kürbiswürfel in ein wenig Wasser (die Kürbiswürfel sollten nur leicht mit Wasser bedeckt sein) weich kochen. Das restliche Wasser abgießen und den Kürbis nach ein wenig Abkühlzeit mit einem Stabmixer pürieren bis eine homogene Masse entsteht.

Pumpkin Pie Fudge vegan

Die Dattelpaste in kleine Stücke schneiden (solche Pasten gibt es normalerweise bei den halalen Sachen im Supermarkt, wenn ihr aber keine bekommen solltet, könnt ihr auch ca. 30 Datteln in der Küchenmaschine kleinschreddern). Das Kokosnussöl 30 Sekunden in der Mikrowelle schmelzen lassen. Dattelpaste und Öl mit Erdnussbutter und Pumpkin Spice zu dem Kürnispuree geben und gut verrühren. Am besten noch einmal mit dem Stabmixer durchmixen.

Pumpkin Pie vegan Fudge

Die cremige Masse in eine mit Backpapier ausgeschlagene Auflaufform geben und glattstreichen. Für mind. 3-4 Stunden im Gefrierschrank festwerden lassen. Vor Verzehr für ca. 30 Minuten im Kühlschrank antauen lassen, dann in kleine Stücke schneiden. Nachher in einer luftdichten Box im Gefrierschrank aufbewahren.

Vegan Fudge Pumpkin Pie

Guten Appetit!

Vegan Pumpkin Pie Fudge

Kitchen

Pizza Calzone à la Ratatouille

von Hetty Sodele, da bin ich wieder, wie versprochen. Anna, so schnell wirst du mich jetzt nicht wieder los…. Vor meiner knapp 1,5-jährigen „Zwangspause“ hatte ich noch ein paar Sachen angefangen, dann aber nicht mehr wirklich Zeit gehabt auch was draus zu machen. Daher gibts jetzt hier erstmal noch ein paar alte Sachen. Nachträge oder aufgetragen, nennt es wie ihr wollt.

Eine Pizza durfte natürlich bei meinen Pizzaexperimenten nicht fehlen: Eine Pizza Calzone – vegan versteht sich. Hier gibts zwar keinen superweichen Käse, der sich erstmal 2 Meter in die Länge zieht wenn man ein Stück abschneidet, dafür aber eine Ratatouille* Füllung, die erst durch die zweite Garung ihr richtiges Aroma entfaltet. Himmlisch!

*Schon gemerkt, ihr bekommt hier zwei Rezepte auf einmal 😉

 

Ratatouille

2 kleine Zucchinis

1 Aubergine

3 frische Tomaten

1 Knoblauchzehe

Etwas Olivenöl

Salz, Pfeffer

Frischen oder getrockneten Rosmarin und Thymian

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Koblauchzehe schälen und durch eine Knoblauchpresse in die Pfanne drücken. Die Aubergine und die Zucchinis waschen und in Würfel schneiden. Normalerweise lasse ich diese Stücke relativ groß, für die Calzone hab ich sie etwas kleiner geschnitten. Zuerst die Auberginen mit etwas Salz anschwitzen, danach die Zucchiniwürfel hinzugeben. Beides einige Zeit auf mittlerer Hitze weich werden lassen und dabei mit Salz und Pfeffer würzen. In der Zwischenzeit die Tomaten waschen und auch in Würfel schneiden. Zu dem restlichen Gemüse geben und mit Rosmarin und Thymian würzen. Auf geringer Hitze für mind. 30 Minuten schmoren lassen.

 Den Pizzateig wie normal zubereiten, allerdings etwas dünner aka größer ausrollen. Das fertige Ratatouille auf eine Seite des Teiges geben, dabei einen freien Rand lassen. Den Teig überklappen und den Rand andrücken. Muster oder nicht, das bleibt euch überlassen, aber ich finde es immer ganz hilfreich den Rand ein kleines bisschen aufzurollen.

Pizza wie gewohnt ca 20 Minuten im Ofen backen (180-200°C Umluft), Pizza aus dem Ofen nehmen und genießen. Bon Ap‘!

Kitchen

Ein Vorhaben im August & meal prep

von Anna
annas garden
Die Hälfte des Monats ist schon wieder um und daher kann ich euch heute nicht nur mein Vorhaben für August präsentieren sondern auch schon von der Umsetzung berichten. 

Mein Plan im August

Komplett laktosefrei essen

Klingt erstmal einfach und ist vor allem gesund. Dahinter steckt, dass ich sehen will wie es mir geht, wenn ich konsequent auf Milchzucker verzichte, den ich nun eben nicht vertrage. Ich will auch komplett ohne Laktasetabletten auskommen, außer es geht bei Einladungen absolut nicht anders. Gastgeber verärgern will ich auch nicht um jeden Preis. 

Komplett ohne Laktose zu essen bedeutet für mich, alles selbst zu kochen. Das kenne ich, kann also nicht so schwer sein. Ist es aber doch, wenn man bedenkt, dass bei mir auf der Arbeit jeden Tag frisches, warmes Essen für die Kiddies angeliefert wird. Das ist schon verführerisch. Aber nicht immer laktosefrei… Daraus folgt meal planning. Planen klingt erstmal gut und die Mahlzeiten will ich schon lange planen. Das macht das Einkaufen leichter, vermeidet Reste bzw das Verfallen von Lebensmitteln, und reduziert den “Stress” a la “Was koche ich heute?” Denn das kochen an sich ist für mich Entspannung, der Teil davor aber nicht. 

Gott sei es gedankt, die Pinterest Boards sind voll von Essensinspiration, auch veganer und damit laktosefreier. Was das Vorhaben noch beinhaltet: Einkaufsplanung. Das ist einfach, bedeutet es doch die Gemüsekiste im Abo einfach online zu packen und zu bestellen. Wenn ich das Gemüse hab, hab ich schon die halbe Miete. Nudeln, Reis und Quinoa sind sowieso immer im Haus, Kartoffeln kommen im Gemüseabo.
tomatoes variety
Anfang August habe ich dann diesen genialen Post über meal preparation gelesen, der mich inspiriert hat tatsächlich anzufangen statt nur Laktose zu vermeiden. Und somit ging es in der zweiten Augustwoche wirklich los. An meinem freien Tag habe ich eine große Portion Quinoa und einen Dampfgarerkorb voll Kartoffeln gekocht, Zucchini und Möhren geputzt, geschnibbelt und gekocht, Hackfleisch mit Zwiebel angebraten und eine Lage Räucherlachs gekauft. Daraus habe ich dann in den folgenden Tagen Quinoa-Zucchini-Hackpfanne gemacht, Kartoffel-Lachs-Möhren stir fry und andere illustre Kombinationen gekocht, die ich leider nicht dokumentiert hab. Shame on me. Gegen Ende der Woche habe ich dann nochmal mit Fischfrikadellen aufgestockt.

In Woche zwei habe ich Reis und Kartoffeln vorbereitet und andere Gemüse dazu gruppiert. In der vergangenen Woche war es organisatorisch noch nicht machbar meal prep zu betreiben. So gab es dann Freitag auch Fertig-Lasagne… 😉 und ich werde heute vorkochen. Und diesmal alles dokumentieren, was ich aus meinen vorgekochten Zutaten zaubere.

Zurück zum Plan laktosefrei zu essen. Geschafft? Jein. Während ich das hier schreibe steht ein Karton Milka Pralinés neben mir und der ist mehr leer als voll. Dennoch habe ich viel weniger Laktasetabletten genommen. Das ist definitiv besser, dennoch fühle ich mich nicht wirlich anders. Mein Plan: weiter machen. Ein Monat ist eine zu kurze Spanne um wirklichen Erfolg zu sehen, oder?

Schönen Sonntag euch!
~Anna~

Kitchen

Birne Helene Muffins

von Anna

  Während der Schulzeit sind mein Bruder und ich mindestens an einem Tag in der Woche bei unserer Oma zum Mittagessen gewesen. Sie machte die besten Plinsen der Welt, tolle Gemüsehirse und einen Auflauf mit Erbsen und Spinat der mir noch immer das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Und wenn wir richtig Glück hatten gab es bei Oma auch Nachtisch.

Ein Dessert, das mich immer an Oma denken lässt ist Birne Helene. Die in Schokopudding versunkene Birne, kennt ihr die? Tja, wie lecker der Nachtisch war hing immer auch davon ab, wie weich die Birne war, oder?

  Als ich heute unbedingt die Eier verbrauchen wollte und es auch unbedingt Muffins sein sollten, die unbedingt mit Schoki sein sollten kam mir wieder dieser Kuchen in Erinnerung, den ich im Januar mal gebacken hatte. Versunkene Birnen fand ich super, den Kardamom im Kuchen weniger. Hätte ich vielleicht ahnen können. Und was macht Anna aus versunkenen Birnen und Schoki? Birne Helene Muffins! Here they are… ( Und hier ist die Birne garantiert butterweich…)

Birne Helene Muffins

Gibt circa 16 Stück

100 g Milchschokolade

200 g Margarine 

2 TeelöffelBackpulver 

200 g Dinkelmehl

150 g Zucker

2 Eier

2 Birnen, geachtelt

1 Glas Milch (ungefähr 75 ml)

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Im Wasserbad auf dem Herd die Margarine und die Schokolade schmelzen.

Mehl, Backpulver, Zucker und Eier vermischen. Milch dazugeben und gründlich mixen. Die geschmolzene Schokolade-Margarine-Mischung unterrühren. Muffinformen 2/3 mit dem Teig füllen. 

Die Birne waschen, putzen und der Länge nach in acht Teile zerlegen, dabei die Stiele behalten. Birnenspalten sanft in den Teig in den Muffinformen drücken.

  Den Backofen auf 150 Grad herunterstellen und die Muffins circa 20 Minuten backen. Auskühlen lassen, servieren, genießen. Oder herunterschlingen 😉

Alles Liebe,

Anna

Kitchen

Veganes Trifle: Pfirsich-Himbeer-Schichtdessert

trifle raspberry peach
Frohe Ostern! Seid ihr schon im Essens-Koma? Ich hab da noch ein kleines, schnell gemachtes Dessert im Glas für euch: Fruchtig, leicht und laktosefrei. Das passt auch noch nach einem üppigen Osterbrunch in den Magen. Übrigens handelt es sich hier (mal wieder?) um einen Klassiker aus der Familienrezeptsammlung. Da firmiert diese Nachspeise unter “Nachtisch für 12 Personen” mit ordentlich Sahne. Wenn ich selbst Dessert mache (und bei allem anderen auch), lasse ich den “bösen” Milchzucker lieber weg. Daher heißt das Ganze bei mir Pfirsich-Himbeer-Schichtdessert und wird mit

TAAADAAA

Seidentofu und Hafersahne gemacht!
schichtdessert pfirsich himbeer
Außerdem ist dies ein Post aus einer nicht existierenden Serie, die, wenn es sie gäbe, “let’s keep it real” oder “bleiben wir bei der Wahrheit” hieße oder auch “what we ate”, alles klar!? Los geht’s.

Pfirsich-Himbeer-Schichtdessert
für 4 Trinkgläser
400 g Pfirsiche (Abtropfgewicht aus dem Glas)
250 g gefrorene Himbeeren
200 g Seidentofu
150 ml Hafersahne, gekühlt
brauner Zucker

Pfirsiche fein würfeln und unten in die Gläser geben (es sind nicht ganz zwei Hälfen pro Glas). Himbeeren darauf verteilen. Hafersahne schlagen soweit es geht (ich bin da “nulle”, bei mir wird sie nicht fest) und mit dem Seidentofu verrühren. Die Sahne-Tofu-Mischung auf die Früchte geben. Mit braunem Zucker bestreuen und in den Kühlschrank (oder an einen anderen kühlen Ort wie den Keller oder das Treppenhaus – Vorsicht, Vorsicht!) stellen.
drei lagen nachtisch himbeer pfirsich
Jetzt tauen die Himbeeren langsam und der Zucker verbindet sich mit der Creme. Bei einer festeren Sahneschicht bleibt diese auch hübsch auf den Früchten. Bei der veganen Version fließt sie dagegen ebenso hübsch in sämtliche Zwischenräume…
Wenn das Trifle im Kühlschrank gelagert hat, eine halbe Stunden vor dem Verzehr herausnehmen. Egal, wo ihr es aufbewahrt habt, kurz vor dem Servieren nochmal braunen Zucker nachlegen. Mmmmmhhhhh.
trifle schichtdessert
Schöne Feiertage! Alles Liebe, Anna

Du magst Rezepte für “im Glas”? Hier sind herzhafte mit Walnuss und meine heißgeliebte Fischvariante Tapenade

Süßer ist besser? Wenn es auch gesund und ein bisschen sauer sein darf, probiere
Chia und Beeren oder Hettys herbstliches Birnen-Blaubeeren-Trifle…