Studio, Garden

“Willst du meine Trauzeugin sein?” Ein Antrag, noch ein Antrag und keine Verlobungsstory

von Anna


Schon lange bevor aus dem Freund der Verlobte wurde, wusste ich wem ich im Falle eines Falles einen Antrag machen würde: Christin, um sie zu fragen, ob sie Trauzeugin werden mag. Aber wie stellt Frau das an? Einfach fragen um abzuklären, ob sie will, musste im Vorfeld sein, schließlich ist eine frischgebackene Mama schon genug eingespannt. Sie sagte ja und nun sollte auch ein besonderer Antrag her. Wie so oft half mir das Neuland, das wir Internet nennen. Die Two Wedding Sisters hatten die süße Idee die Frage per Girlande zu stellen, gespickt mit Fotos der Freundschaft zwischen Braut und Trauzeugin.


Da mir die Kombi aus Kupfer und Petrol so gefällt orderte ich Kupferfolie und petrolfarbenes Satinband, suchte unsere besten Fotos raus und druckte die Frage “Willst du meine Trauzeugin sein?” in einer festlichen Schriftart aus. Zusammen mit ein paar hübschen Beauty-Produkten in Himbeer ging das Paket dann auf die Reise.


Jetzt hole ich noch ein kleines bisschen aus: Ich bin verlobt! Nee, das muss heißen: WIR sind verlobt! Der Botschafter ist auf die Knie gegangen und hat mir die Frage aller Fragen gestellt! Das passierte schon letztes Jahr im August, aber seit ich schwanger bin, gebe noch weniger gern als sonst Dinge über mich preis. Daher keine Verlobungsstory und auch die lange Stille hier. Jetzt wisst ihr Bescheid und sporadisch wird es auf modewaerts weiter gehen 🙂

Alles Liebe, Anna

Studio

Baby-Kleidung selbst nähen mit Freebooks

von Anna

Was bin ich froh, dass wir nicht in Zeiten leben als werdende Mamas noch alles für ihr Baby selbst herstellen mussten! Umso schöner ist es die Möglichkeit zu haben, für den kleinen Neuankömmling Sachen selbst nähen und stricken zu können ohne den Druck, dass Baby nichts anzuziehen hat, wenn es nicht klappt 😉 Ich habe ein paar Freebie-Schnitte ausprobiert und wollte euch an meinen Ergebnissen teilhaben lassen und meine Erfahrungen teilen. Zur Passform kann ich dabei natürlich noch nichts sagen, weil unser kleiner Pulsfuchs ja – wenn weiter alles gut geht – erst im Sommer auf die Welt kommt.

image

Gestern hab ich schon bei Instagram die Kuschelhose gezeigt, die ich bei dem Aprilwetter mal eben rausgehauen habe 😉 Ja, stimmt wirklich, der Schnitt von lybstes ist in wenigen Minuten zusammengenäht! Und in der Newborn-Größe auch völlig kostenlos zu ergattern. Ich finde die Anleitung für die Baby-Pumphose so super, dass ich bereits fünf Stück davon genäht habe. Wobei nähen fast übertrieben ist, weil ich sie mit meiner neuen Kettelmaschine zusammengeschustert habe. Zwei Schritte in einem, ihr wisst Bescheid. Das Beste: Die Neugeborenen-Pumphose ist zwar für die Größen 50 bis 62 gemacht, soll aber weiter mitwachsen, dann halt als kurze Hose! Wenn schon nicht für die Ewigkeit, so begleitet dieses superschöne, schnelle Teil unser Kleines also doch eine ganze Weile.

Da der Papa und ich große Frostbeulen sind und wir ja alle wissen, wie schnell unser einer über den Kopf auskühlt sind Mützen nicht nur für Baby Pulsfuchs ein echtes Highlight. Ich habe eine gestreifte Mütze (Streifen bei Mama und Kind – ein Muss 😉 ) auf dem Flohmarkt erworben und ich konnte bei H&M dieses Set mit der Erdbeermütze nicht hängen lassen, doch das hält mich natürlich nicht davon ab, noch mehr Mützen herzustellen.

füßschenhose yvar. käppchenrockers mamahoch2

Unser kleiner Fuchs wird auch das Käppchen-Rockers-Mützchen von Mamahoch2 rocken, da bin ich mir sicher. Für den Schnitt könnt ihr bezahlen, was ihr möchtet – oder auch nicht. Die Wendemütze ist easy peasy zu nähen und ich habe mich dank des Tutorials seit langer Zeit mal wieder ans einfassen gewagt. Auch das geht mit Kettelmaschine gefühlt viel einfacher (mit der Nähmaschine geht es mit Sicherheit genauso gut, aber ich hatte halt eine Phobie gegen die Friemelei entwickelt – zu unrecht). Wieder ein Schnitt der in kurzer Zeit zu realisieren ist. Einzig bei der von mir gewählten Größe bin ich noch unsicher: Ich bin von einem Kopfumfang von 47 bis 50 Zentimetern ausgegangen. Das wirkt jetzt groß, aber wenn es nicht von Anfang an passen sollte, rockt Pulsfüchschen das Käppchen eben im Herbst. Und es sagt ja niemand, dass ich nicht noch ein kleineres nähen könnte… Also Daumen hoch für diesen Schnitt!

Innen ist das Mützchen mit Fuchs-Jersey von Stoff & Stil ausgekleidet, von dem ich nur mutige 30 Zentimeter gekauft habe. Warum auch immer. Die habe ich jedenfalls bis zum letzten Rest genutzt. Aus dem Stoff ist auch eine Füßchenhose entstanden. Hosen oder Anzüge mit Füßen sind etwas was ich mir jeden Winter aufs Neue als Schlafanzug wünsche. Als es mal welche bei Primark gab, waren die mir natürlich zu klein, Engländerinnen gibts wohl nicht über 1,80 Meter? Da ich jetzt die Hose vom Strampler “Warme Füßchen” für Baby genäht habe, kann ich mich ja im Herbst mal an eine Version für mich (und den Papa?) setzen. Der Schnitt ist ein Freebook von Yva R. und wie die anderen vorgestellten Sachen super schnell und einfach zu nähen. Ich habe wohlgemerkt bisher nur die Hose genäht und (noch) nicht den Strampler. Da ich hier auch nur an der Kettelmaschine gearbeitet habe, waren die Rundungen der Füße ein bisschen kniffelig. Das würde ich beim nächsten Mal auf jeden Fall an der Nähmaschine machen. Das hat aber nichts mit dem Schnittmuster zu tun, das ist top und absolut empfehlenswert.

lybstes baby pumphose

Ich wollte noch eine Mütze ohne Bänder nähen und habe mich für den Schnitt von Coral & Co. entschieden, der da selbsterklärend Baby Hat Pattern heißt. Während das Original ein Bündchen aus dem Oberstoff hat, habe ich weiter mit meinem weichen Rippbündchen von Stoff und Stil gearbeitet. Nachdem ich nun gestern (ja, nachdem ich bereits seit 17! Jahren nähe) diesen Trick für faulen Bündchen gelernt habe, werde ich aber noch weiter mit dem Schnittmuster experimentieren. Der Schnitt ist einfach und schnell, auf den Punkt gebracht, nichts überflüssiges: ein simples schönes Babymützchen.

braguita cubrepanal beguin lutin baby

Ein Sommerbaby braucht auch ein Sommerhöschen habe ich gedacht, als ich den Schnitt für das süße Rüschen-Höschen fand. Das Gratis-Schnittmuster kommt vom spanischen Creativa Atelier ist aber dank Bildertutorial einfach nachzunähen. Wenn man sich dei Fotos denn auch anschaut (Memo an mich selbst: nicht immer direkt anfangen…) Mit dem kleinen Pulli ist die Windelhose gerade auch mein Highlight in Babys noch nicht vorhandenem Kleiderschrank. Ich habe hier mit Elastikfaden gesmokt, den ich einfach mit leichter Spannung in die Unterfadenspule meiner Nähmaschine gewickelt habe. Dann habe ich die Spannung der Kapsel komplett gelockert und langsam genäht. Als die Naht fertig war, habe ich die Fäden angezogen und so den Smok-Effekt verstärkt. Das Ergebnis ist ok, bedarf aber noch etwas Feintunings…

Ok, wer meinen letzten Beitrag gelesen hat, weiß, dass der Pulli DIY ist. Wenn die Mütze also aus dem gleichen Garn strickt wurde ist sie, logisch, auch selbstgemacht. Den Pixie-Hut gibts bei Nanikaa mit einem französischen Tutorial, aber keine Angst, auch das erklärt sich selbst, oder? Ich habe mit der Dreier-Regel die Anzahl der Maschen veringert und mit einer 4er Nadel gestrickt um ein Neugeborenen-Mützchen zu bekommen. Wer mehr wissen, will schreibt mir einfach einen Kommentar… Dann habe ich noch Zeit meine Notizen zu suchen 😉

Das war es erst einmal für heute! War ja auch genug, oder? Ich bin mir sicher, es wird noch ein weiteres Round-up geben…

Schönen Sonntag und bis bald, Anna

Studio

Baby-Quilt für Linus

von Anna

babyquilt-babydecke-modewaerts

Es ist schon wieder viel zu lange her, dass ich euch erzählt habe, was ich so werkele. Das hängt unter anderem damit zusammen, was hinter den Kulissen gerade vorgeht (hui, Spannung) andereseits aber auch mit meinem Glauben, dass manche Dinge nicht gepostet werden sollen, bevor die Zeit dafür reif ist. Heißt also, ich bin zu abergläubisch eine Babydecke hier zu zeigen bevor das Baby, dem sie gehören soll, sicher gelandet ist. Deshalb (nach der Babydecke für Shauna) hier und heute für euch, der Quilt für Linus.

kuscheldecke-baby-patchwork-stoff

Ich habe versucht Stoffe in hellen Farben auszusuchen, die Tiere zeigen, die eine Bedeutung für den kleinen Mann haben werden. Da Linus Mama Christin vor Ewigkeiten  Katze Minoes adoptiert hat, war klar, dass ein Katzenstoff sein musste. Gefunden habe ich alle Stöffchen für die Babydecke online. Jetzt fragt mich nur nicht, ob es bei stoffe.de oder stoffundstil.de war… Beide Shops haben immer schöne Sachen und ich immer ewig lange Wunschlisten, was ich denn gern von dort noch haben will.

baby-decke-patch

Linus Mama und ich lieben Elefanten. Ich weiß, dass ein Elefant an der Wand in seinem Zimmer zu sehen sein wird und auch, dass es mindestens ein Elefantenkuscheltier im Haus gibt… Wie ihr seht habe ich den Patch beschriftet bevor ich wusste, wie der kleine Mann heißen würde und noch unter dem “Arbeitstitel” Baby Vek lief.

babyquilt-detail-hund-dog

Außerdem wird der Kleine mit einer deutschen Dogge namens Philou aufwachsen, die mit vielen Artgenossen durch den Hundeprint vertreten wird. Einen besonderen Ehrenplatz nimmt dabei Nora (hier als Flicken aufgenäht) ein, die leider viel zu früh in den Hundehimmel ging.

baby-quilt-linus

Die Decke für Linus ist, wie auch die für Baby Shauna, lose an dem Tutorial von Rachel Denbow für A beautiful Mess angelehnt. Ich ordere meine Stoffe direkt in der Breite, die ich benutzen will, um möglichst wenig schneiden zu müssen. Bin halt bequem 😉 Das sind meist 20 oder 25 cm, was auch super für eine Babydecke funktioniert. Dabei kann der Quilt Dimensionen annehmen, die ihn aus der Kategorie Kuscheldecke in Richtung Spielteppich katapultieren. Gar nicht schlimm, oder? Und wer das doch schlimm findet, näht die Decke eben kleiner, nimmt eine dünne, weiche Füllwatte und schwupps wird daraus eine Kuscheldecke.

Schönen Sonntag! Alles Liebe, Anna

Lounge, Studio

Spread the love: Handmade Kultur Magazin

von Anna


Wie auch immer man zum Valentinstag steht, ein bisschen Liebe verteilen ist doch immer schön. In diesem Sinne präsentiere ich euch heute die Handmade Kultur Geschenkeausgabe von… schon ein bisschen her, die ich lieberweise umsonst zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Los geht’s. Schon der Titel ist… hach schön. Also so viele Handmade Produkte auf dem Cover zu zeigen ohne dass es überladen,messy oder unstimmig aussieht ist eine Kunst. Da hilft auf jeden Fall der schwarze Hintergrund – ich bin beim layouten immer ein Fan von “Weißraum”, in diesem Fall ist es halt “Schwarzraum”. Welche Projekte vom Titel machen gleich Lust loszulegen? Der Goldstern oben rechts und die Kapuzenmütze aus Spitze in der Mitte.

Auch das Editorial ist sympathisch. Ich bin ja jemand, der sich gern Monate im Voraus Gedanken und Listen macht, was wem zu welchem Anlass geschenkt werden könnte. Und in einem Jahr habe ich mich zu Weihnachten auch zu limitieren versucht und dem Geschenkeregen das Thema “was man in einer Buchhandlung kaufen kann” gegeben. Es gab also nicht nur, wenn auch viele, Bücher, sondern auch Kalender, Musik und Filme. War gut. Generell bin aber ein Fan von Selbstgemachtem (könnt ihr euch denken) und hab ich ja neulich schon erzählt. Dazu muss man natürlich früh genug starten…

Deshalb, und weil es auf modewaerts darum geht, konzentriere ich mich jetzt auf die DIYs im Heft. Leuchtstene für Weihnachten kann man auf jedem guten Markt kaufen oder beim Schweden mit den vier Buchstaben, ausgefallener und individueller wird es, wenn wir sie selber basteln. In der Handmade Kultur Geschenke hat es mir besonders die Variante mit Blattgold angetan wie ihr sie oben auf dem Cover seht: so edel. Aber auch eine Variante mit bunten Blüten kann ich mir super vorstellen.


Taschen gehen immer und Modell “Anni” ist da keine Ausnahme. Mir gefällt besonders das kastenförmige an ihr, damit erinnert sie mich an die Arzt- oder Hebammentaschen, die ich so toll finde. Auch der Schnappverschluss hat was nostalgisches, obwohl er hier aus einem modernem Reflektor ist. Schöne Idee.

Dann war da noch die Jacke. Die Jacke! Bitte Herzaugenemoji einfügen. Ich hab noch nie eine Jacke genäht. In meinem Ausbildungsbetrieb wurden in der Näherinlehre nur Unterteile produziert und allein hab ich mich zwar auch an Kleider und Tops gewagt, aber eben nie an eine Jacke. Das könnte sich mit diesem minimalistischen Modell doch glatt ändern. Schaut nur das tolle, blumig-bunte Innenfutter an! Hach, ich bin verliebt. Und die klare Linienführung! Die Teilungsnaht vorn, die an eine Prinzessnaht erinnert, ohne eine zu sein. Seufz. Übrigens eine Modell von und mit Material von stoffe.de. (Der Schnitt liegt dem Heft natürlich bei.)


Die Strickdecke von Seite 70 könnte ich mir durchaus auch für uns vorstellen. Gerade in Quadraten gestrickt ist sie ein schönes Projekt nicht nur für unterwegs und zwischendurch mit einem hohen Motivationsfaktor. Und da ich simple Strickmuster mag,  entspricht sie meiner Ästetik sehr.  Sehr.

Dann kommen wir – Gott sei es gedankt – nicht um die süßen Setzkästchen mit Winterszenen drin herum. Man kennt sie als Schneekugeln und von vielen Varianten mit Spielzeugautos unter Cloches, aber hier wird es auf die Niedlichkeitsspitze getrieben. Alte Schachteln, beispielsweise Zigarrenkisten, Schleich Tiere, Farbe, Kleber, Kunstschnee und Naturmaterialien und schon kann die Bastelei beginnen. Übrigens auch schön mit Kindern. Nochmal Herzaugen, bitte.

Dann hatte ich euch ja noch die Kapuzenmütze versprochen. Dabei fiel mir sofort der Rest Kunstfell ein, der hier noch herumliegt. Da hatte ich schon vor Jahren eine Mütze für Christin draus genäht und mit diesem Schnitt könnte ich noch eine für mich machen. Der Winter ist noch nicht vorbei… Puh, viele neue Nähprojekte, ne?

Das war mein Valentinstagsausflug in die Welt von Handmade Kultur. Ich hoffe, ihr habt ein paar Ideen gefunden und wollt jetzt wissen, wo ihr das Heft bekommt… und zwar hier.

Von mir sind auf handmadekultur.de der Lampenschirm aus Häkeldeckchen und die  Lichterdosen zu sehen.

Handmade Hurra!

Office, Studio

Handmade-Geschenke Rückblick

von Anna

Noch einmal: Frohes neues Jahr ihr Lieben! Ich hatte für Weihnachten so viel Geschenke über Dawanda von kreativen Machern gekauft, dass ich dachte es würde sich lohnen meine Fundstücke mit euch zu teilen. Stichwort #shopsmall

Anfang Dezember hatte der Online-Marktplatz eine Rabatt-Aktion und dadurch fand ich den Shop Vivianna mit der süßen Kette aus Beton und Roségold. Mit Beton arbeite ich selbst gern und Roségold kommt Kupfer, das ich sehr liebe, vom Farbton her sehr nah (und ist natürlich wertvoller) und dann sieht das aufgetragene Muster noch schwer nach einer Weltkarte aus. Diese Kette von Vivianna Schmuck musste in den Warenkorb und hängt jetzt um den Hals meiner Tante. Ich hätte sie natürlich auch gut selbst behalten können…


Schöne Flaschenstopfen von artdecor Illusionen in Holz als Geschenk für den Onkel für den liebsten Schnapps. Sowohl Hingucker als auch Markierung, was denn in den Flasche drin ist, wenn der werte Herr schon einen im Tee hat? Ganz detailgetreu verarbeitet, vorsichtig verpackt und einfach herzallerliebst sind die kleine Kirsche und der Apfel, den ich allerdings online für eine gelbe Pflaume gehalten hatte. Macht nichts, in der Bar machen Sie ordentlich Eindruck.


Seit ungefähr einem Jahr halte ich Emaille-Becher für das neue it-Ding im Küchenschrank. Die Camp-Mugs, wie sie auf Englisch heißen, die es im Freckled Farm House von Natalie Freeman, gibt bewundere ich schon so lange und als mir dann bei Dawanda diese Modelle  von typealive mit dem lallenden Glühwein-Zähler über den Weg stolperten, war besiegelt, dass der Freund und das Bruderherz so einen haben müssten. In unseren Haus ist nämlich der Glühweinspruch schon seit der letzten Weihnachtsmarkt-Saison ein Dauerbrenner. Jungs, jetzt könnt ihre euren eigenen Becher mit zum Weihnachtsmarkt nehmen!


Bleiben wir bei formschönen Gefäßen. Aus Polen von Barbara Sniegula ließ ich dieses Set an Zucker- und anderen Dosen einfliegen. Die organische Form, der Goldakzent und das sanfte Weiß hatten sofort mein Herz! Schon auf dem Bild vermittelten sie das Gefühl echte Handschmeichler zu sein… Ich fand sie so schön, dass ich eins behalten hab. Nicht böse sein, Mama!

Ich bin ein absoluter planner-addict und habe lange nach DEM Taschenkalender für 2017 gesucht. Ich war verwöhnt vom geliebten, un-bunten Get to work book mit seinem übersichtlichen, unaufgeregten Layout. Ich wollte nur nicht so viel Geld ausgeben, denn mit Porto und Zollkosten hatte es sich dann doch geläppert. Auch wenn es jeden Cent wert war. Mir lief der Yumie Planer über den Weg und die  Organisation für 2017 war gerettet! Diesen Kalender gibt es dankenswerterweise mit vertikalem Layout, mit buntem und dezenterem Cover und eben aus Deutschland. Wie ihr seht habe ich mich für den Kompromiss aus Hippie und Geradlinigkeit entschieden 😉 Bisher bin ich sehr happy damit!

Et voilá: die Geschenke, die ich selbst gemacht habe! Eine ultralange Kuschelhose für den Bruder aus dünnerem Fleece – nach dem Schnitt einer meiner Sofahosen – und marmorierte Kerzengläser nach dieser Anleitung – süß, einfach und schnell.

Und dann war da noch: der herzallerliebste Fuchs! Ein Ring von Villa Sorgenfrei aus Berlin. Den gab es für den Liebsten. Und die Geschichte dazu gibt’s ein anderes Mal…

Schönen Sonntag euch!

Kitchen, Living room, Lounge, Office, Spa, Studio

Little Britain House aka die Botschaft

Von Anna


Jetzt wohnen wir schon fast fünf Monate in unserem Haus und endlich komme ich dazu euch ein bisschen mehr über unser Little Britain zu erzählen. Erstmal: es ist alles andere als klein mit 185 qm. Die Siedlung sieht aber eins A so aus, wie die Straßen in vielen britischen Siedlungen, daher unser kleines Britannien. Man könnte sagen außen einheitlich – innen wird es bei uns langsam immer individueller.


Was bisher passierte…

Bevor wir einzogen haben wir uns am meisten bemüht das Schlafzimmer und die Ankleide fertig zu bekommen um wenigsten einen Rückzugsort zu haben, der nicht nach Baustelle aussieht. Das hat auch gut geklappt. In beiden Zimmern wurden die Waschbecken (warum haben die Briten überall Waschbecken nur auf dem WC nicht?!) abgenommen, die Rohre gestutzt und die Fliesen übergeputzt. Das Putzen hab ich gemacht, nur für den Fall, dass ihr jemals vorbeischaut und das unordentlich findet: ich hab noch geübt. Die Wände und die Decke haben einen neuen weißen Anstrich bekommen und wir haben Laminat verlegt. Damit waren beide Zimmer für den EInzug bereit.

Wir haben ein Bad bekommen! Zwei Monate lang hatten wir zwar eine Toilette im Keller, die Möglichkeit uns in der Küche (oder auch im Keller) die Zähne zu putzen, aber keine Dusche! Im Sommer geht das aber alles, für ganz schlimme Baustellendreck-Fälle gab es den Gartenschlauch sonst wurde bei den Eltern geduscht. Ende September konnten wir dann endlich unsere eigene Dusche und unser ganzes Bad im Erdgeschoß in Betrieb nehmen.

 


Im Esszimmer wollten wir gern eine helle Backsteinoptik. Da unser Untergrund das nicht hergab und wir Riemchen als sehr schlecht abstaubbar hielten, haben wir uns für Tapete entschieden. Ich muss dazu sagen, dass ich kein Tapetenfan bin. Raufaser sei Dank. Aber die Vliestapete bringt den Effekt, den wir uns gewünscht haben, war in drei Stunden angebracht und würde restlos wieder abgehen, wenn wir uns irgendwann an ihr sattgesehen haben. Falls das je passieren sollte.

Außerdem wollte ich einen großen Kaktus. Und wenn ich groß sage, dann meine ich größer als ich. Es gab ein paar gute Angebote den Sommer über bei ebay Kleinanzeigen, zugeschlagen habe ich aber erst Ende September, als dieses Prachtexemplar (ungefähr 2,20 m) für nur 20 Euro eingestellt wurde. Wir sind eine halbe Stunde gefahren um ihn abzuholen und haben ihn tatsächlich auf dem Beifahrersitz heile nach Hause geholt. Oben sieht man ihn vor der weißen Wand, die unten zur Backsteinwand geworden ist.


Kleine Hinweise auf Weihnachten habe ich schon Mitte November verteilt und für Instagram den hashtag #botschaftsweihnacht für uns kreiiert… Und einen Bilderrahmen für das übergroße Venedig-Poster gebaut haben wir auch.


Ihr wundert euch jetzt vielleicht, warum ich von Botschaft spreche schreibe…

Während ich von Anfang an vom Little Britain House gesprochen habe, kam der Freund irgendwann auf die Idee, dass wir die Eilshauser Botschaft in Herford wären. (Er ist Eilshausen born and raised) Logischerweise wäre er dann der Botschafter (ich die Generalsekretärin) und wir bräuchten eine Eilshauser Fahne für den noch aufzustellenden Fahnenmast. Die Flagge ist schon mal so semi-vorbestellt und das Haus wird im alltäglichen Sprachgebauch inzwischen meist die Botschaft genannt. Wer also hier mal auf dem Festnetz anruft und mit den Worten “Eilshauser Botschaft zu Herford” begrüßt wird – ihr wisst Bescheid. 😉

Das waren ein paar Mini-Einblicke ins unser Haus. Des Weiteren ist zu berichten, dass die ersten Lebensbäume im Garten gefallen sind, das Bad im Obergeschoss noch immer im Rohbauzustand ist, der Flur work-in-progress ist, wir eine neue Heizungsanlage bekommen haben (ja, im November) und der Weihnachtsbaum steht!

Einen schönen vierten Advent euch allen!

en route, Office, Studio

Im Augenblick 

von Anna


nähen Vorhänge kürzen, zu mehr Nähkram komme ich momentan nicht
reparieren die unzähligen Löcher, die der Kater in T-Shirts und Strickjacken reißt
auftrennen kürzlich hab ich ein Kleid auseinander genommen, den Rock will ich behalten
stricken ja, wäre mal wieder toll
entwerfen das obere Bad visualisieren und planen


basteln die Zettel von unserem Telefonnummernaustausch als Kunst für über dem Bett
sammeln Ideen für die zukünftige 50s inspirierte Küche
vorbereiten die Renovierung von noch so vielen Räumen
malen Decken und Wände streichen, aktuell im Flur
lieben unser Little Britain House


kochen die selben Sachen immer wieder
backen Zucchinistrudel
mixen Klamotten in neuen Kombis, Cocktails momentan nicht so
essen Möhren, immer Möhren
trinken Federweißer

schreiben 10 Karten für #annaspostcardproject
lesen die myself
hören schon Weihnachtslieder (schäm)
planen die Weihnachtsbäckerei, hihi
wegfahren nach Rügen
Schönes Wochenende euch allen!

Liebste Grüße, Anna