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Spread the love: Handmade Kultur Magazin

von Anna


Wie auch immer man zum Valentinstag steht, ein bisschen Liebe verteilen ist doch immer schön. In diesem Sinne präsentiere ich euch heute die Handmade Kultur Geschenkeausgabe von… schon ein bisschen her, die ich lieberweise umsonst zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Los geht’s. Schon der Titel ist… hach schön. Also so viele Handmade Produkte auf dem Cover zu zeigen ohne dass es überladen,messy oder unstimmig aussieht ist eine Kunst. Da hilft auf jeden Fall der schwarze Hintergrund – ich bin beim layouten immer ein Fan von “Weißraum”, in diesem Fall ist es halt “Schwarzraum”. Welche Projekte vom Titel machen gleich Lust loszulegen? Der Goldstern oben rechts und die Kapuzenmütze aus Spitze in der Mitte.

Auch das Editorial ist sympathisch. Ich bin ja jemand, der sich gern Monate im Voraus Gedanken und Listen macht, was wem zu welchem Anlass geschenkt werden könnte. Und in einem Jahr habe ich mich zu Weihnachten auch zu limitieren versucht und dem Geschenkeregen das Thema “was man in einer Buchhandlung kaufen kann” gegeben. Es gab also nicht nur, wenn auch viele, Bücher, sondern auch Kalender, Musik und Filme. War gut. Generell bin aber ein Fan von Selbstgemachtem (könnt ihr euch denken) und hab ich ja neulich schon erzählt. Dazu muss man natürlich früh genug starten…

Deshalb, und weil es auf modewaerts darum geht, konzentriere ich mich jetzt auf die DIYs im Heft. Leuchtstene für Weihnachten kann man auf jedem guten Markt kaufen oder beim Schweden mit den vier Buchstaben, ausgefallener und individueller wird es, wenn wir sie selber basteln. In der Handmade Kultur Geschenke hat es mir besonders die Variante mit Blattgold angetan wie ihr sie oben auf dem Cover seht: so edel. Aber auch eine Variante mit bunten Blüten kann ich mir super vorstellen.


Taschen gehen immer und Modell “Anni” ist da keine Ausnahme. Mir gefällt besonders das kastenförmige an ihr, damit erinnert sie mich an die Arzt- oder Hebammentaschen, die ich so toll finde. Auch der Schnappverschluss hat was nostalgisches, obwohl er hier aus einem modernem Reflektor ist. Schöne Idee.

Dann war da noch die Jacke. Die Jacke! Bitte Herzaugenemoji einfügen. Ich hab noch nie eine Jacke genäht. In meinem Ausbildungsbetrieb wurden in der Näherinlehre nur Unterteile produziert und allein hab ich mich zwar auch an Kleider und Tops gewagt, aber eben nie an eine Jacke. Das könnte sich mit diesem minimalistischen Modell doch glatt ändern. Schaut nur das tolle, blumig-bunte Innenfutter an! Hach, ich bin verliebt. Und die klare Linienführung! Die Teilungsnaht vorn, die an eine Prinzessnaht erinnert, ohne eine zu sein. Seufz. Übrigens eine Modell von und mit Material von stoffe.de. (Der Schnitt liegt dem Heft natürlich bei.)


Die Strickdecke von Seite 70 könnte ich mir durchaus auch für uns vorstellen. Gerade in Quadraten gestrickt ist sie ein schönes Projekt nicht nur für unterwegs und zwischendurch mit einem hohen Motivationsfaktor. Und da ich simple Strickmuster mag,  entspricht sie meiner Ästetik sehr.  Sehr.

Dann kommen wir – Gott sei es gedankt – nicht um die süßen Setzkästchen mit Winterszenen drin herum. Man kennt sie als Schneekugeln und von vielen Varianten mit Spielzeugautos unter Cloches, aber hier wird es auf die Niedlichkeitsspitze getrieben. Alte Schachteln, beispielsweise Zigarrenkisten, Schleich Tiere, Farbe, Kleber, Kunstschnee und Naturmaterialien und schon kann die Bastelei beginnen. Übrigens auch schön mit Kindern. Nochmal Herzaugen, bitte.

Dann hatte ich euch ja noch die Kapuzenmütze versprochen. Dabei fiel mir sofort der Rest Kunstfell ein, der hier noch herumliegt. Da hatte ich schon vor Jahren eine Mütze für Christin draus genäht und mit diesem Schnitt könnte ich noch eine für mich machen. Der Winter ist noch nicht vorbei… Puh, viele neue Nähprojekte, ne?

Das war mein Valentinstagsausflug in die Welt von Handmade Kultur. Ich hoffe, ihr habt ein paar Ideen gefunden und wollt jetzt wissen, wo ihr das Heft bekommt… und zwar hier.

Von mir sind auf handmadekultur.de der Lampenschirm aus Häkeldeckchen und die  Lichterdosen zu sehen.

Handmade Hurra!

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Handmade-Geschenke Rückblick

von Anna

Noch einmal: Frohes neues Jahr ihr Lieben! Ich hatte für Weihnachten so viel Geschenke über Dawanda von kreativen Machern gekauft, dass ich dachte es würde sich lohnen meine Fundstücke mit euch zu teilen. Stichwort #shopsmall

Anfang Dezember hatte der Online-Marktplatz eine Rabatt-Aktion und dadurch fand ich den Shop Vivianna mit der süßen Kette aus Beton und Roségold. Mit Beton arbeite ich selbst gern und Roségold kommt Kupfer, das ich sehr liebe, vom Farbton her sehr nah (und ist natürlich wertvoller) und dann sieht das aufgetragene Muster noch schwer nach einer Weltkarte aus. Diese Kette von Vivianna Schmuck musste in den Warenkorb und hängt jetzt um den Hals meiner Tante. Ich hätte sie natürlich auch gut selbst behalten können…


Schöne Flaschenstopfen von artdecor Illusionen in Holz als Geschenk für den Onkel für den liebsten Schnapps. Sowohl Hingucker als auch Markierung, was denn in den Flasche drin ist, wenn der werte Herr schon einen im Tee hat? Ganz detailgetreu verarbeitet, vorsichtig verpackt und einfach herzallerliebst sind die kleine Kirsche und der Apfel, den ich allerdings online für eine gelbe Pflaume gehalten hatte. Macht nichts, in der Bar machen Sie ordentlich Eindruck.


Seit ungefähr einem Jahr halte ich Emaille-Becher für das neue it-Ding im Küchenschrank. Die Camp-Mugs, wie sie auf Englisch heißen, die es im Freckled Farm House von Natalie Freeman, gibt bewundere ich schon so lange und als mir dann bei Dawanda diese Modelle  von typealive mit dem lallenden Glühwein-Zähler über den Weg stolperten, war besiegelt, dass der Freund und das Bruderherz so einen haben müssten. In unseren Haus ist nämlich der Glühweinspruch schon seit der letzten Weihnachtsmarkt-Saison ein Dauerbrenner. Jungs, jetzt könnt ihre euren eigenen Becher mit zum Weihnachtsmarkt nehmen!


Bleiben wir bei formschönen Gefäßen. Aus Polen von Barbara Sniegula ließ ich dieses Set an Zucker- und anderen Dosen einfliegen. Die organische Form, der Goldakzent und das sanfte Weiß hatten sofort mein Herz! Schon auf dem Bild vermittelten sie das Gefühl echte Handschmeichler zu sein… Ich fand sie so schön, dass ich eins behalten hab. Nicht böse sein, Mama!

Ich bin ein absoluter planner-addict und habe lange nach DEM Taschenkalender für 2017 gesucht. Ich war verwöhnt vom geliebten, un-bunten Get to work book mit seinem übersichtlichen, unaufgeregten Layout. Ich wollte nur nicht so viel Geld ausgeben, denn mit Porto und Zollkosten hatte es sich dann doch geläppert. Auch wenn es jeden Cent wert war. Mir lief der Yumie Planer über den Weg und die  Organisation für 2017 war gerettet! Diesen Kalender gibt es dankenswerterweise mit vertikalem Layout, mit buntem und dezenterem Cover und eben aus Deutschland. Wie ihr seht habe ich mich für den Kompromiss aus Hippie und Geradlinigkeit entschieden 😉 Bisher bin ich sehr happy damit!

Et voilá: die Geschenke, die ich selbst gemacht habe! Eine ultralange Kuschelhose für den Bruder aus dünnerem Fleece – nach dem Schnitt einer meiner Sofahosen – und marmorierte Kerzengläser nach dieser Anleitung – süß, einfach und schnell.

Und dann war da noch: der herzallerliebste Fuchs! Ein Ring von Villa Sorgenfrei aus Berlin. Den gab es für den Liebsten. Und die Geschichte dazu gibt’s ein anderes Mal…

Schönen Sonntag euch!