en route, Living room, Lounge

Gerade gelesen II/2017

von Anna

gerade gelesen 2017 modewaerts romane sachbuch

Wenn ich heute die “gerade” gelesenen Bücher vorstelle, dann reden wir von den Büchern, die ich in den vergangenen sechs Monaten gelesen hab. War jetzt also nicht alles “gerade eben” 😉 weil ich doch sehr mit mir, dem Herrn Botschafter und dem bald auftauchenden kleinen Pulsfuchs beschäftigt war…

Zoe Barnes Bumps!

Christin hatte mir zu Anfang meiner Schwangerschaft, als es gerade nicht so leicht war, ein Care-Paket geschickt mit Büchern und anderen schönen Dingen zur Ablenkung. Bumps! ist ein (nicht nur) Feel-Good-Roman über eine Abteilungsleiterin, die ungeplant schwanger wird, das Ende ihrer Beziehung verarbeiten muss und dazu noch befördert wird. Klar schafft sie das, klar geht das nicht ohne Schwierigkeiten ab. Liest sich bei Nieselregen unter der Kuscheldecke genauso gut wie am Strand!

Für Fans von: Shopaholic & Baby

William Sears Schlafen und wachen – Ein Elternbuch für Kindernächte

Wir hatten hier schon länger kein Sachbuch! Ich hatte meine Hebamme gefragt, welche Bücher ich lesen sollte und sie sagte:” Schlafen und wachen. (Und sonst nichts.)” Der Ratgeber des amerikanischen Kinderarztes, der Papa von sieben Kindern ist, bestärkt die Intuition der werdenden Eltern. Sei es das Neugeborene bei sich schlafen zu lassen, es bei jedem Weinen liebevoll zu betreuen oder voll und nach Babys Bedüfnissen zu stillen. Ich fühle ich mich durch die Lektüre darin bekräftigt Baby Pulsfuchs nach meinem (und Papas) Gefühl großzuziehen und nicht nach gutgemeinten Ratschlägen von anderen. Vieles was Dr. Sears beschreibt sollte zwar selbstverständlich sein, dennoch ist es immer wieder gut sich auch die Dinge, die wir intuitiv wissen, bewusst zu machen.

Für babyfreundliche Eltern

Solomonica de Winter Die Geschichte von Blue

Blue hat mich so beeindruckt, dass ich nach diesem Roman erst einmal eine mehrwöchige Lesepause eingelegt habe… (Ok, die fiel auch mit meinem aktionsreichen zweiten Schwangerschaftstrimester zusammen 😉 ) Die Geschichte von Blue ist auf den ersten Blick, die eines vernachlässigten Teenagers mit mehr als den üblichen Teenager-Sorgen. Ihr Vater wurde ermordet, sie flüchtet sich in eine Phantasie-Welt in der “Der Zauberer von Oz” eine tragende Rolle spielt. Auf den zweiten Blick ist alles anders. Doch bis dahin hat Blue uns klar gemacht, dass es nicht immer toll ist, eine blühende Phantasie zu haben.

Für Fans von: tiefgehenden, feinsinnigen, psychologisch ausgefeilten Geschichten

Johannes Hayers und Felic Achterwinter Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn

Wie, es ist noch zu früh für Erziehungsratgeber? Dieser hier ist äusserst amüsant, nicht immer ganz ernst gemeint und doch meine ich, dass viele der Tipps gut funktionieren (würden). Ich habe einen am Herrn Botschafter ausprobiert und obwohl mir das im Buch vorgeschlagene “Druckmittel” fehlte, hat ein Foto der Aktion doch seine Wirkung getan. Fazit: Was bei Männern funktioniert, sollte auch bei Kindern Wirkung zeigen 😉

Für Fans von: nicht ganz moralischen Beziehungs- und nicht ganz legalen Erziehungstricks

Julian Fellowes Belgravia

Ich gehe gern in die Buchhandlung um zu schauen, was es an neuen englischen Originalausgaben gibt. Bei dem Besuch als ich Belgravia kaufte, hatte ich mein Herz eigentlich schon an eine liebevoll gestaltete Ausgabe von Little Women verloren (natürlich keine Originalausgabe und eine Klassiker), dann war mir aber doch nach etwas Neuem. Darauf, dass Julian Fellowes mich tief in die Welt seiner Charaktere entführt ist seit Downton Abbey Verlass und Belgravia ist keine Ausnahme. So schön ich die aufwändige Ausstattung der Serie und ihre Opulenz finde, so gut gefällt mir, dass man im Buch so konzentriert auf “das Wesentliche” ist, nämlich die Geschichte, die Psyche der Charaktere und die Intrigen. Belgravia ist emotional relativ dunkel, doch völlig unerwartete und doch nie konstruiert wirkenden Wendungen geben Fünkchen von Hoffnung auf ein positives Ende. Ich gestehe, dass ich nach dem ersten Kapitel keinen blassen Schimmer hatte, worauf die Geschichte hinauslaufen würde: Pluspunkt!

Für Fans von: tja, was soll ich anderes sagen als Downton Abbey

Jojo Moyes Im Schatten das Licht

Schon 2009 geschrieben ist “Im Schatten das Licht” eines der älteren Werke von Jojo Moyes. Es ist schön, berührend und doch noch kein typischer Moyes, so ganz hat sie ihren Stil hier noch nicht gefunden, meine ich. Sarah wächst mitten in London bei ihrem Großvater, einem ehemaligen französischen Dressurreiter auf, der sie und ihr Pferd täglich mitten in der City trainiert bis er plötzlich schwer krank wird. Jojo Moyes hielt selbst als Jugendliche ein Pferd auf einem Großstadthof – definitiv ein Thema, von dem ich keine Ahnung hatte, doch springt der Funke nicht über. Während ich den Roman las musste ich daran denken, dass das Leben oft die spannendsten Geschichten schreibt, doch hier ist das trotz autobiographischer Elemente nicht geglückt. So kam mir die Eliteschule für Pferdedressur, obwohl real, irgendwie gedanklich zu weit weg vor. Für Pferdefans mag das anders sein.

Für Fans von: Romanen, die sich mit Nischenthemen befassen

Robert Seethaler Ein ganzes Leben

Ihr erinnert euch an “Die Wand”? Die habe ich im Sommer 2015 gelesen und hier verbloggt. Ich habe mich durch die Geschichte gequält und sie trotzdem geliebt (sagt ja auch keiner das Liebe einfach wäre). Hier ist die Geschichte ähnlich, aber keine Qual für den Leser. Und viel kürzer. (Spielt auch eine Rolle.) Es geht um das Leben eines Mannes, der als uneheliches Kind 1902 auf den Hof ins Tal kommt. Dank eines Beutels mit Münzen nimmt sein Onkel ihn auf: das Leben ist hart, doch es gibt auch Glücksmomente. Wie das auf das Wesentliche reduzierte Leben in den Bergen in der ersten Hälfte des vergangen Jahrhunderts, scheint mir auch die Sprache in “Ein ganzes Leben” daran angepasst: wahnsinnig stimmig!

Für Fans von: Die Wand

Aktuell lese ich: Julie von Kessel Altenstein

Garden, Studio

“Willst du meine Trauzeugin sein?” Ein Antrag, noch ein Antrag und keine Verlobungsstory

von Anna


Schon lange bevor aus dem Freund der Verlobte wurde, wusste ich wem ich im Falle eines Falles einen Antrag machen würde: Christin, um sie zu fragen, ob sie Trauzeugin werden mag. Aber wie stellt Frau das an? Einfach fragen um abzuklären, ob sie will, musste im Vorfeld sein, schließlich ist eine frischgebackene Mama schon genug eingespannt. Sie sagte ja und nun sollte auch ein besonderer Antrag her. Wie so oft half mir das Neuland, das wir Internet nennen. Die Two Wedding Sisters hatten die süße Idee die Frage per Girlande zu stellen, gespickt mit Fotos der Freundschaft zwischen Braut und Trauzeugin.


Da mir die Kombi aus Kupfer und Petrol so gefällt orderte ich Kupferfolie und petrolfarbenes Satinband, suchte unsere besten Fotos raus und druckte die Frage “Willst du meine Trauzeugin sein?” in einer festlichen Schriftart aus. Zusammen mit ein paar hübschen Beauty-Produkten in Himbeer ging das Paket dann auf die Reise.


Jetzt hole ich noch ein kleines bisschen aus: Ich bin verlobt! Nee, das muss heißen: WIR sind verlobt! Der Botschafter ist auf die Knie gegangen und hat mir die Frage aller Fragen gestellt! Das passierte schon letztes Jahr im August, aber seit ich schwanger bin, gebe noch weniger gern als sonst Dinge über mich preis. Daher keine Verlobungsstory und auch die lange Stille hier. Jetzt wisst ihr Bescheid und sporadisch wird es auf modewaerts weiter gehen 🙂

Alles Liebe, Anna

Kitchen, Living room, Lounge, Office, Spa, Studio

Little Britain House aka die Botschaft

Von Anna


Jetzt wohnen wir schon fast fünf Monate in unserem Haus und endlich komme ich dazu euch ein bisschen mehr über unser Little Britain zu erzählen. Erstmal: es ist alles andere als klein mit 185 qm. Die Siedlung sieht aber eins A so aus, wie die Straßen in vielen britischen Siedlungen, daher unser kleines Britannien. Man könnte sagen außen einheitlich – innen wird es bei uns langsam immer individueller.


Was bisher passierte…

Bevor wir einzogen haben wir uns am meisten bemüht das Schlafzimmer und die Ankleide fertig zu bekommen um wenigsten einen Rückzugsort zu haben, der nicht nach Baustelle aussieht. Das hat auch gut geklappt. In beiden Zimmern wurden die Waschbecken (warum haben die Briten überall Waschbecken nur auf dem WC nicht?!) abgenommen, die Rohre gestutzt und die Fliesen übergeputzt. Das Putzen hab ich gemacht, nur für den Fall, dass ihr jemals vorbeischaut und das unordentlich findet: ich hab noch geübt. Die Wände und die Decke haben einen neuen weißen Anstrich bekommen und wir haben Laminat verlegt. Damit waren beide Zimmer für den EInzug bereit.

Wir haben ein Bad bekommen! Zwei Monate lang hatten wir zwar eine Toilette im Keller, die Möglichkeit uns in der Küche (oder auch im Keller) die Zähne zu putzen, aber keine Dusche! Im Sommer geht das aber alles, für ganz schlimme Baustellendreck-Fälle gab es den Gartenschlauch sonst wurde bei den Eltern geduscht. Ende September konnten wir dann endlich unsere eigene Dusche und unser ganzes Bad im Erdgeschoß in Betrieb nehmen.

 


Im Esszimmer wollten wir gern eine helle Backsteinoptik. Da unser Untergrund das nicht hergab und wir Riemchen als sehr schlecht abstaubbar hielten, haben wir uns für Tapete entschieden. Ich muss dazu sagen, dass ich kein Tapetenfan bin. Raufaser sei Dank. Aber die Vliestapete bringt den Effekt, den wir uns gewünscht haben, war in drei Stunden angebracht und würde restlos wieder abgehen, wenn wir uns irgendwann an ihr sattgesehen haben. Falls das je passieren sollte.

Außerdem wollte ich einen großen Kaktus. Und wenn ich groß sage, dann meine ich größer als ich. Es gab ein paar gute Angebote den Sommer über bei ebay Kleinanzeigen, zugeschlagen habe ich aber erst Ende September, als dieses Prachtexemplar (ungefähr 2,20 m) für nur 20 Euro eingestellt wurde. Wir sind eine halbe Stunde gefahren um ihn abzuholen und haben ihn tatsächlich auf dem Beifahrersitz heile nach Hause geholt. Oben sieht man ihn vor der weißen Wand, die unten zur Backsteinwand geworden ist.


Kleine Hinweise auf Weihnachten habe ich schon Mitte November verteilt und für Instagram den hashtag #botschaftsweihnacht für uns kreiiert… Und einen Bilderrahmen für das übergroße Venedig-Poster gebaut haben wir auch.


Ihr wundert euch jetzt vielleicht, warum ich von Botschaft spreche schreibe…

Während ich von Anfang an vom Little Britain House gesprochen habe, kam der Freund irgendwann auf die Idee, dass wir die Eilshauser Botschaft in Herford wären. (Er ist Eilshausen born and raised) Logischerweise wäre er dann der Botschafter (ich die Generalsekretärin) und wir bräuchten eine Eilshauser Fahne für den noch aufzustellenden Fahnenmast. Die Flagge ist schon mal so semi-vorbestellt und das Haus wird im alltäglichen Sprachgebauch inzwischen meist die Botschaft genannt. Wer also hier mal auf dem Festnetz anruft und mit den Worten “Eilshauser Botschaft zu Herford” begrüßt wird – ihr wisst Bescheid. 😉

Das waren ein paar Mini-Einblicke ins unser Haus. Des Weiteren ist zu berichten, dass die ersten Lebensbäume im Garten gefallen sind, das Bad im Obergeschoss noch immer im Rohbauzustand ist, der Flur work-in-progress ist, wir eine neue Heizungsanlage bekommen haben (ja, im November) und der Weihnachtsbaum steht!

Einen schönen vierten Advent euch allen!

Anna

10 Dinge über Anna

Von Anna


Ich mag Nagellack bei mir nur an den Füßen

Ich hatte mal beide Handgelenke gleichzeitig gebrochen

Hetty kenne ich jetzt seit 5 Jahren

Ich bin sehr schüchtern (und das sehr selbstbewusst, sagt Christin)

Meine Lieblingsjahreszeit ist der Sommer

Ich würde gern Anna Christina heißen

Ich wünschte ich könnte fließend Italienisch sprechen

Berührung ist meine Love Language

Ich habe einige Liebesbiefe in meinem Leben geschrieben und einmal einen mit Rosenduft zurück bekommen (wir sind kein Paar geworden)

Schaukeln, Trampolinspringen und Rollschuhfahren mag ich noch so gern wie als kleines Mädchen

Habt einen schönen sommerlichen Sonntag!

Alles Liebe, Anna

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2015 goals review

by Anna

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Accomplishments:

look for love

I did not look and still was found by it.

consume less, buy consciously, declutter

I bought a lot less in 2015. I only splurged when it came to food and travel, since those are things I adore, I found it more than ok to spend my money on them. And now that I finished “the art of tidiying” (book review still to come) there will even be more decluttering.

find a sideboard/chest of drawers for the living room

When I published this post in 2015 I already had a little piece of furniture on the radar aka my ebay Kleinanzeigen wishlist. It’s one of a kind, sort of American mid century (a style I LOVE) and has a unique black glass board on top. Needless to say: I adore it.

enjoy the moment, be happy

There were so many moments that I was truly, madly, deeply happy. Can’t count them…

adopt a cat

You all read about Sam, the cat here. Sadly Sam only got to stay for little over half a year. Even though the balcony was cat proof the stray cat in him managed to find a way to get out and down to the street. He was missing and we were looking for him for over a month until I one day found him at the corner of the street right around my workplace. The poor baby had stayed so close by me until he encountered a car with too much speed. Rest in peace, litte love.

cook at least once a week

I did and do cook almost every evening! This one I have more than accomplished, I conquered it!!!

meet Sarah and Shanes baby 🙂

Met lovely Shauna in June, here is the baby blanket I made for her.

finish the apartment (paint, organize, decorate)

As far as I am concerned one can never be finished with a home, but as far as most people would say I am done.

put money into savings each month

Done.

build and dress in a capsule wardrobe each season

I have capsules for three seasons now. Do I dress in them only? No. Did I downsize my clothing? Yes. Goal accomplished. Only in summer I did not put any boundaries in myself.

do something fun every day (craft, nap, work out)

Sometimes cooking had to act as the fun thing (and it mostly is), but I also took many naps 😉  And then I did not even mention cuddling last year. Silly me.

two friend dates each week

The goal was to feel less lonely. This worked out thanks to the boyfriend. I will still keep working on my friend game in 2016.

read one book or more per month

10 out of 12 ain’t bad, no? Yet, this is a goal that will remain a focus in 2016.

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Fails

do a girls trip to Morocco

I did not have anyone to work for me so I could not take the time off that I needed for this trip. It’s as easy as that. But than again I had always imagined to do the Morocco trip as my hen night / bachelorette party…

do one power-walk per week (spring/summer)

Uhm, yeah, I did walk, just not as regularly as I wanted to (one walk in september and one in november). During the summer it was too hot and I was too busy – excuses, I know. I do remember one perfect sunday morning though when I woke up refreshed at 7 am to go for my power walk and pick up Brötchen, take a hot shower and crawl back into bed 🙂

do one yoga session per week (autumn/winter)

I did my yoga for ten weeks in may and june and then it was the summer and I was supposed to do power walks – see above. The 2016 goal will be to work out more.

write and publish one blogpost per week

We were back on a consequent one post a week schedule. I believe it only worked because Hetty is back and motivates me… During the first half of the year I focused on: life. As John Lennon said “life is what happens while you’re busy making other plans”. Can’t say I am too sad about it.

visit the Bronsons in Austin

This is probably the goal I am most sad about missing, but “aufgeschoben ist nicht aufgehoben”!

write down three good moments each day

For the month of january I wrote them down each night, later I focused on experiencing and cherishing them while they happened.

do household chores for 30 minutes each day

I realized this year that I am more of a “do household chores in a chunk” kind of person. And I only made this a goal because I have no dishwasher and wanted the dishes to we washed more regurlarly…

shave legs regularly

No comment.

considerately say what I think with carefully chosen words

Working on it, y’all.

write a children’s book

I had dreamed of writing a novel for as long as I can remember. In primary school I used to draw elaborate pictures and make up stories for all the characters in them. Later I “downsized” the dream to a (shorter) children’s book. This year I realized this is not the season for a book. I do not give up on this dream completely, yet, I will push it back to later in life.

look for a educational science master programm

I did and I found one I liked. Ultimately it came down to two things: Changes at work and the realization that I could not imagine being responsible for a big kindergarten when a small establishment already feels so challenging. Bottom line: I am happy where I am. But I still want to grow.

keep sundays internet-free

Due to the boyfriend sundays involve a lot less internet. So I file this as accomplished, no? The goals was to spend less time online and live more. And that’s being done.

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Have a beautiful, safe and very happy new year 2016! Love, Anna

rosie projekt graeme simsion
en route, Living room, Lounge

Gerade gelesen: Graeme Simsion “Das Rosie-Projekt”

von Anna

rosie projekt graeme simsion

Ah, das Rosie-Projekt! Es beweist, dass Bestseller Bücher sich nicht ohne Grund so gut verkaufen. Das Rosie-Projekt ist schnell zu lesen, bleibt auf einem angenehmen Level (weder zu viel noch zu wenig Tiefgang), unterhält und bringt gute Laune. Ein Wohlfühlbuch. Für mich genau das richtige für trübe Novembertage, ein Heilmittel gegen schlechte Laune und ein page-turner. Ich habe das Buch in drei Tagen durchgepflügt in echter Anna-Marnier. Einige Sätze von Don – und einige Dialoge zwischen ihm und Rosie – hätte ich anstreichen können, so “weltgewandt”, wahr und witzig waren sie. Nur ehrlich gesagt, nutzt man herausgeschriebene Zitate dann ja doch nie. (Oder höchstens für Blog-Posts…) Also, wurde nur flugs dem Liebsten etwas vorgelesen und gut wars.

Die Handlung: Autist, Doktor und Genetik-Nerd Don ist mit einem 16-seitigen Fragebogen (Das Ehefrauprojekt) auf der Suche nach einer Partnerin. Und dann trifft er Rosie. Und alles kommt anders. Und viel besser.

Und jetzt her mit dem Rosie-Effekt!

Studio

Annas November Augenblick

von Anna


nähen die getreue alte Anfänger-Maschine verkaufen und eine neue anschaffen, die Knopflöcher macht und auch Zick-Zack näht – hallo Körbe aus Seil

reparieren Cousinchens Stoffkatze

auftrennen die emotionalen Bande, die mich an die alte Nähmaschine festhalten lassen…

stricken in den letzten Zügen mit dem Glam Lamb! Hallo Deadline!

entwerfen Weihnachstkartentexte basteln Weihnachtskarten

sammeln Ideen für die Weihnachtsferien

vorbereiten die Weihnachtspost

malen Eulen für die Kiddies auf der Arbeit

lieben das Meer aus Kerzen in der Wohnung

backen Brötchen

mixen ABMs Cranberry Margarita (oder wie wir ihn nennen: worst case 😉 )

essen Kürbissuppe

trinken den ersten Glühwein, selbstgemacht versteht sich

schreiben Weihnachtsgeschenkelisten

lesen Cultivate your Creativity e-course von Rachel Denbow und die KonMari Methode aka The life-changing magic of tidying up by Marie Kondo

hören immer noch unser Urlaubslied Welt hinter Glas von Max Mutzke im Wechsel mit Marvin Gaye vom kleinen Charlie Puth und der tollen Megan Trainor

planen eine gemeinsame Wohnung

wegfahren nach Hamburg!

Habt einen schönen Sonntag!